Suchtprävention 2011

Suchtprävention von Schüler zu Schüler

Am Donnerstag, besuchten uns Schülerinnen und Schüler der Verkäuferklasse von Frau Marschall, um uns über die Gefahren und Folgen von Alkoholkonsum zu informieren.
Als erste Aufgabe sollten wir sämtliche Alkoholsorten an die Tafel schreiben, die wir kennen bzw. auch schon einmal konsumiert hatten. Dabei waren wir selbst überrascht, wie viele Sorten wir kannten. Anschließend haben wir anhand einer Mitschülerin gezeigt bekommen, welche Organe in unserem Körper durch den Alkohol geschädigt werden. Dabei wurden die entsprechenden Organe mit Schildern am Körper der Mitschülerin markiert. Natürlich haben wir Schüler schon gewusst, dass einige Organe durch Alkoholkonsum in Mitleidenschaft gezogen werden, aber viele weitere Folgen waren uns neu. Die plakative Darstellung mit den Schildern hat uns dabei zusätzlich verdeutlicht, was Alkohol alles anrichten kann.
Im Anschluss daran durften wir so genannte Promille-Brillen testen. Wir konnten feststellen, dass man selbst schon mit geringem Promillegrad nicht mehr in der Lage ist, geradeaus auf einer Linie zu gehen oder Cent-Münzen vom Boden aufzuheben. Bei stärkeren Promillebrillen war selbst das Geradestehen schon ein Problem. Auch wenn das Testen der Promillebrillen recht amüsant war, haben wir verstanden, dass man seine Fähigkeiten schon bei geringer Promillezahl nicht überschätzen sollte.
Danach mussten die Lehrpersonen den Raum verlassen und jeder in der Runde hatte die Möglichkeit, seine Erfahrungen mit Alkohol zu schildern.
Als Abschluss des Seminars wurden uns alkoholfreie Cocktails serviert, die sehr lecker schmeckten.Ich finde, dass dieses Seminar mal was ganz anderes war. Das Besondere war für uns, dass ein Schüler selbst einer Klasse dieses Seminar geleitet und auch über seine eigenen Erfahrungen mit Alkohol berichtet hat. Ich fand das Seminar sehr lustig und locker, da die Seminarleitung eben in unserem Alter war.
Zum Schluss ein Merksatz: Alkohol in Maßen trinken und nicht in MASSEN.
Text: Tanja