Amtsblatt Bruchsal vom 29.11.2007

Handelslehranstalt Bruchsal
Umweltbemühungen der HLA Bruchsal preiswürdig

Am 8.11.2007 wurde die Öko-Audit-Gruppe der HLA mit einem der begehrten Umweltschutzpreise des Landkreises Karlsruhe ausgezeichnet. Dieser 2. Platz wurde als Anerkennung für die langjährigen Bemühungen der Schülerinnen und Schüler und ihrer Lehrerinnen und Lehrer begeistert aufgenommen. Die beteiligten Personen freuten sich ihre oftmals anstrengende Arbeit auf diese schöne Art und Weise belohnt zu sehen.
Der mit 1000 € dotierte Preis soll umgehend in die weitere Arbeit der Öko-Audit-Gruppe investiert werden. Das Preisgeld wird für Umweltwettbewerbe, Preisausschreiben und weitere Aktionen eingesetzt.
Die Öko-Audit-Gruppe die seit 2000 an der HLA besteht, hat sich zum Ziel gesetzt, den Umweltgedanken an der Schule zu fördern. Wesentliche Punkte der Arbeit bestehen aus der Anregung und Durchführung von Energiesparmaßnahmen, der Förderung des Nachhaltigkeitsgedankens bei Schülerinnen und Schülern und der Hinwirkung auf eine Verhaltensänderung bei der Nutzung von Energie.

Autor: Dr. A. Schies




BNN vom 21.11.2007

Engagement für die Natur
Jury ermittelt vier Preisträger für Kreis-Umweltschutzpreis

Kreis Karlsruhe (BNN). Die Gewinner des Kreis-Umweltschutzpreises 2007 stehen fest. Die für die Auswahl zuständige Jury ermittelte jetzt unter 14 Bewerbungen vier Preisträger, die den mit insgesamt 3 000 Euro dotierten Kreis-Umweltschutzpreis erhalten.
Der erste Preis mit einem Preisgeld von 1 500 Euro geht an die Gemeinschaftsbewerbung der Wernher-von-Braun-Realschule, des BUND Rheinstetten und der Stadt Rheinstetten zur langjährigen Pflege des Feuchtbiotops „Holzlach“. Der zweite Preis mit einem Preisgeld von 1 000 Euro geht an die Öko-Audit-Gruppe der Handelslehranstalt Bruchsal. Eine Gruppe von Schülern und Lehrern widmet sich in unterschiedlichen Gruppen der allgemeinen Thematik zur Einsparung von Energie, Wasser und Abfall. Mit dem dritten Preis ausgezeichnet werden die Eheleute Renate und Rainer Dick aus Stutensee mit einem Preisgeld von 500 Euro. Die Eheleute Dick haben ein über 100 Jahre altes Anwesen unter besonderen ökologischen und dorfbildgerechten Gesichtspunkten saniert. Für die Umstellung im Schulzentrum Karlsbad auf eine Hackschnitzel-Heizung und die dadurch erzielte erhebliche Einsparung von Kohlendioxid-Emissionen erhielt die Gemeinde Karlsbad von der Jury für diese vorbildliche und nachahmenswerte Initiative einen Sonderpreis – allerdings ohne Preisgeld.
„Ich freue mich ganz besonders, dass engagierte Privatpersonen, Schulen und Naturschutzverbände als Preisträger ausgezeichnet werden“, betont Landrat Christoph Schnaudigel. Den Kreis-Umweltschutzpreis verstehe er als Ansporn, auch in Zukunft viele Interessierte für die Sache des Umwelt- und Naturschutzes zu gewinnen.



BNN vom 13.10.2007

Partnerschaft hilft bei Kontakten zu Firmen
Kooperation von Handelslehranstalt Bruchsal mit der Zeitarbeitsfirma Select aus Forst


Hoher Stellenwert für Bewerbertraining
Bruchsal (BNN). Die Handelslehranstalt (HLA) Bruchsal und die in Forst ansässige Zeitarbeitsfirma Select GmbH haben eine Lernpartnerschaft vereinbart. Neben einem ausführlichen Bewerbungstraining planen die Schule und das Unternehmen aus Forst im Laufe des Jahres eine Podiumsdiskussion zum Thema Zeitarbeit sowie die Kontaktaufnahme zu ausgewählten Kunden der Firma. Des Weiteren stehen praktische Erfahrungen für die Berufsschüler zum Thema außergerichtliches Mahnwesen auf dem Programm.
Nach einer kurzen musikalischen Einleitung durch drei Schülerinnen des Berufskollegs erläuterten Schulleiter Gerold Greil und seine Partner das Konzept der Kooperation. Vermittelt wurde der Kontakt zur Select GmbH durch Candy Sauer, Projektmanagerin des Initiative KURS 21 (Kooperationsnetze zwischen Unternehmen der Region und Schulen). Durch die theoretischen und praktischen Einblicke in die Arbeits- und Denkweise des Partnerunternehmens, welches die Lernpartnerschaft ermöglicht, sollen die Jugendlichen die nötige Ausbildungsreife erwerben. Denn gerade an dieser fehle es oftmals, wie Ines Schomburg, Beraterin der IHK Karlsruhe, bedauernd feststellt: „Trotz zahlreicher freier Ausbildungsplätze können Stellen teilweise nicht vergeben werden, weil es den Bewerbern vor allem an ’weichen’ Voraussetzungen wie Motivation, Zuverlässigkeit und angemessenem Auftreten fehlt.“ Daher komme dem Bewerbertraining der Select GmbH ein besonders hoher Stellenwert innerhalb der Lehrpartnerschaft zu. Hierbei schreibt die Zeitarbeitsfirma exklusiv für die baldigen Berufsschulabgänger eine oder zwei Ausbildungsstellen in einem mehrstufigen Verfahren aus. Über das Bewerbungsschreiben, die Sichtung und Besprechung der Bewerbungen sowie Einladungen zu Vorstellungsgesprächen und Kurzpraktika können die Schüler ihre Chance auf einen Arbeitsplatz aktiv nutzen und von der umfangreichen Analyse ihrer einzelnen Schritte profitieren. Damit liegt auch für Rüdiger Probst, Geschäftsführer der Select GmbH, der Vorteil für seine Firma auf der Hand: „Wir können durch diese Initiative eine effektive Mitarbeitersuche betreiben und zugleich die Zeitarbeitsbranche als attraktiven Arbeitgeber vorstellen.“
Der schlechte Ruf der Zeitarbeit, der noch aus den achtziger Jahren herrühre, sei nicht gerechtfertigt. „Der Umgang mit Arbeitnehmern entspricht gängigen Standards oder übertrifft sie sogar“, stellt Rüdiger Probst fest. „Wir gewähren genauso viele Sozialleistungen wie andere Arbeitnehmer“. Des Weiteren könne eine Firma wie die Select GmbH durch ihren besonderen Charakter den Schülern zahlreiche Kontakte zu Partnerfirmen in der Region vermitteln.
Nach Ablauf eines Jahres soll das Konzept, welches Candy Sauer zusammen mit den Berufsschullehrern Andrea Nemeth und Bernhard Spörl entwickelt hat, überprüft und weiterentwickelt werden. Schule und Unternehmen wollen die Zusammenarbeit aber auf jeden Fall langfristig fortführen. Eine weite Kooperation ist für November mit der SEW DriveAcademy geplant.





BNN vom 12.10.2007

Handelslehranstalt braucht Verjüngungskur

Investitionsplan des Kreises sieht sieben Millionen vor

Kreis Karlsruhe. Die Handelslehranstalt (HLA) in Bruchsal ist in die Jahre gekommen und bedarf dringend einer Verjüngungskur – darüber war sich der Ausschuss für Umwelt und Technik des Kreistages in seiner gestrigen Sitzung einig. Das Gremium billigte einhellig den Plan der Kreisverwaltung, die HLA in den kommenden Jahren Schritt für Schritt zu modernisieren und zu sanieren. Der Ausschuss nahm den mittelfristigen Investitionsplan zur Kenntnis, der für die Haushaltsjahre 2008 bis 2011 Ausgaben von über sieben Millionen Euro vorsieht.
„Mir ist es wichtig, einen Überblick über die anstehenden Investitionen in den nächsten Jahren zu verschaffen“, betonte Landrat Christoph Schnaudigel. Die HLA, deren Gebäude teilweise aus den 50er Jahren stammen, bedarf nach Ansicht der Kreisverwaltung vor allem einer technischen Modernisierung, um den Wert der Bausubstanz zu erhalten und die schulische Zukunft zu sichern. Das Sanierungsprogramm soll auch dazu beitragen, den Energieverbrauch zu senken. Die größten Posten sind die Sanierung der Fassade und Verbesserungen beim Wärmeschutz. Für das Haus C (inklusive Außenstelle des Landratsamtes) sind nach Angaben der Verwaltung rund zwei Millionen Euro fällig. Das Haus A kommt auf etwa 1,8 Millionen, und für das Haus B sind 1,6 Millionen Euro veranschlagt.
In einem ersten Schritt möchte die Verwaltung im kommenden Jahr den Umbau des Verwaltungstraktes in Angriff nehmen. Der Ausschuss für Umwelt und Technik genehmigte die Entwurfsplanung des Landratsamtes, der dafür Ausgaben von rund 480 000 Euro vorsieht, die im Zuge der Haushaltsberatungen bewilligt werden müssen.
Die Mitglieder des Ausschusses waren sich einig, dass die Umgestaltung des Hauses A, in dem Schulverwaltung und Lehrerzimmer untergebracht sind, dringend erforderlich ist. Der Trakt aus den Jahren 1959 und 1960 entspreche nicht mehr den Standards des heutigen Schulbetriebs und sei für rund 90 Lehrer zu klein. Eine Schulbereisung im kommenden Frühjahr soll dem Ausschuss Aufschluss über die einzelnen Bauvorhaben liefern. Michael Rudolphi



BNN 28.07.2007





BNN vom 09.07.2007

„Baden-Airpark“ Impulsgeber für die Region
Schülerarbeit des Wirtschaftsgymnasiums deckte auch Schwächen des Regionalflughafens auf


Bruchsal (art). „Einchecken zum Abheben konnten wir nicht, aber wir fühlten uns wie Mitarbeiter unseres Regionalflughafens Karlsruhe/Baden-Baden“, sagten sieben junge Damen des Bruchsaler Wirtschaftgymnasiums übereinstimmend. Die Schülerinnen hatten in einem Seminarkurs während des gesamten Schuljahres den „Baden-Airpark“ begleitet, ihre Beobachtungen ausgewertet und in einer Broschüre dargestellt. Jetzt präsentierten sie ihr Werk der Öffentlichkeit vor Lehrern, Eltern und der Leitung des Baden-Airpark.
Mehr als 1 000 Fluggäste hatten die sieben befragt in Englisch, Französisch und Deutsch. Sie wollten unter anderem wissen woher die Reisenden stammten, wie sie zum Flughafen angereist waren, zu welchen Zielen sie fliegen wollten, ob sie aus privaten oder geschäftlichen Gründen flögen und welches die Stärken und Schwächen des „Baden-Airpark“ seien.
„Die meisten Fluggäste gaben bereitwillig Auskunft“, sagte Michelle Zimmermann „und so entstand eine umfangreiche Datensammlung, die wir dann sortieren und aufbereiten mussten. Ein spezielles EDV-Programm half uns dabei.“ Dabei fielen auch Erkenntnisse für den Flughafenbetreiber ab.
„Wir erfuhren durch die systematische Erhebung einiges über die Kundenzufriedenheit und die Schwachstellen, was wir ansonsten nur vermuten konnten“, sagte Manfred Jung, der Geschäftsführer des Betreibers. „Es zeigte sich, dass der Flughafen nicht gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen ist. Dies konnten wir bereits durch Gespräche mit den Verantwortlichen ändern und verbessern.“
Die Studie der Schülerinnen bewies ganz deutlich die Bedeutung des Baden Airpark als Impulsgeber für die regionale Wirtschaft. Der Flughafen wird zu fast 80 Prozent für private Flugreisen genutzt und zu 20 Prozent geschäftlich. Durch den internationalen Wettbewerb und die Globalisierung nutzen viele Geschäftsleute den Regionalflughafen als ideales „Sprungbrett“ in die „große weite Welt“. All das wurde übersichtlich und farbig in der Broschüre dargestellt. Ende Dezember 2006 hatte der Flughafen für dieses Jahr die 800 000-Grenze durchbrochen. „Für 2008 peilen wir 1 000 000 Fluggäste an“, sagte Geschäftsführer Manfred Jung ergänzend.
„Der Seminarkurs ist eine besondere Lernmöglichkeit und Erfahrung für die Schülerinnen und Schüler“, sagte Kurt Ochlich vom Wirtschaftsgymnasium, der das Thema entwickelt hatte und diesen Kurs begleitete. „hier können sie bereits Gelerntes einsetzen und üben sich in Teamfähigkeit, im Recherchieren und in ihrer Sozialkompetenz.“ Das Wirtschaftgymnasium hat im zurückliegenden Schuljahr zwei Seminarkurse angeboten. Die Teilnahme ist freiwillig, die Mitarbeit sehr zeitintensiv. Das Ergebnis zählt zur Abiturnote. Die zweite Gruppe präsentiert ihr Ergebnis am kommenden Dienstag. Sie hat das Thema „Nahostkonflikt“ bearbeitet.



DIE SCHÜLERINNEN des Bruchsaler Wirtschaftsgymnasiums überreichten die Broschüre an Geschäftsführer Manfred Jung und Sebastian Merkel (beide Baden-Airpark). Foto: art



BNN vom 07.07.2007

Landkreispreis für besten Abiturienten

Bruchsal/Kreis Karlsruhe (BNN). Kathrin Kretz von der Handelslehranstalt Bruchsal erhielt den Preis des Landkreises Karlsruhe für den jahrgangsbesten Abiturienten der beruflichen Gymnasien in der Trägerschaft des Kreises.
Den mit 250 Euro dotierten Preis überreichte Schulleiter Oberstudiendirektor Gerold Greil.
Kathrin Kretz, die auch den Scheffel-Preis für herausragende Leistungen im Fach Deutsch erhalten hatte, hat im Abitur mit 791 von 840 möglichen Punkten die Traumnote 1,0 erzielt.



BNN vom 27.06.2007

Mehrkampf erfolgreich gemeistert

WirtschaftsgymnasiumBruchsal. „Neues aus der Anstalt“ hatte Gerhard Weiß beim Abi-Ball der Bruchsaler Handelslehranstalt zu berichten. „Sechs Wettkampfteams haben den dreijährigen Mehrkampf der ,Tour de HLA‘ mit all seinen Hürden gemeistert“, bemühte der Konrektor eine nahe liegende Metapher für den beschwerlichen Weg zur allgemeinen Hochschulreife. Dabei habe es durchaus auch Strafrunden, Punkteabzug sowie gelbe und rote Karten gegeben und auch das „Dopingmittel SMOOZ – Spicken mit oder ohne Zettel – sei bei diversen Kontrollen immer wieder aufgetaucht. Doch zuletzt hätten 102 von 105 Prüflingen die Ziellinie passiert, wobei die drei gescheiterten Kandidaten alle noch einen weiteren Anlauf nehmen könnten.
Zur Wettkampfehrung waren die Athleten nebst ihren Familien – rund 600 an Zahl – erschienen, um die verdienten Urkunden und Preise in Empfang zu nehmen. Schulleiter Gerold Greil würdigte nicht nur die Leistungen der Abiturienten, sondern auch das Engagement der Pädagogen bei der Wissensvermittlung, Erziehungsarbeit und Leistungsbewertung sowie den Einsatz der Trainer und Manager im familiären Umfeld.
Dass sie das Wirtschaftsgymnasium nicht umsonst absolviert haben, stellte der Abi-Jahrgang „007“, der mit der entsprechenden Titelmelodie zur Feier einmarschiert, mit dem komplett selbst organisierten Abi-Ball unter Beweis, bei dem die Schüler ein unternehmerisches Risiko eingegangen waren und nach der Schlussbilanz auch mit schwarzen Zahlen abgeschnitten hatten.
Das Abiturzeugnis bewertete der Schulleiter als „Berechtigung zum lebenslangen Weiterlernen“ und gab den erfolgreichen Schulabgängern den Wunsch mit auf den Weg, sie mögen das an der Schule erworbene Handwerkszeug richtig gebrauchen, um all das, was diese Welt an Information und Wissen bereit hält, richtig zu verstehen und einzuordnen sowie verantwortungsbewusst anzuwenden.
Mit einem dreistündigen Programm mit Oscar-Verleihung, Tanz, Orchester und Comedy verabschiedeten sich die Abiturkurse von ihren Lehrern, wobei sich die mitunter fantasievollen Geschenke zwischen Brausestäbchen, Wellness-Paket und Cityroller bewegten und nicht nur Wertschätzung, sondern auch manche Abrechnung für erlittenes Schülerleid zum Ausdruck brachten. bert



ORIGINELLE ABSCHIEDSGESCHENKE wie hier ein Cityroller für geschätzte Lehrer gab es beim Abiball der Bruchsaler Handelslehranstalt in der Altenbürghalle in Karlsdorf-Neuthard. Foto: pr




BNN vom 22.06.2007

Wirtschaftsgymnasium Bruchsal:
100 Schülerinnen und Schüler haben die Abiturprüfung bestanden.
Aus Bad Schönborn: Regina Baumgärtner, Katharina Garatwa, Ekaterina Ott, Sarah Seiferling und Tamara Frey.
Aus Bretten: Isabel Köhler, Francesco Gerweck und Kira Rumpl.
Aus Bruchsal: Rahat Ahmad, Marius Blümle, Julian Blümle, Benjamin Ebert, Kerstin Fichtner, Olga Gusev, Marie-Luise Haag, Miriam Holler, Louisa Jungclaus, Eugenie Kauz, Artur Kimmerle, Marie-Chantal Klein, Jenny Kopf, Nathalie Kuhn, Johannes Kunle, Karla Mate, Tatjana Melnikow, Hilal Memis, Hannah Pfeff, Lisa-Marie Reisig, Sandra Sbrzesny , Roman Herzog, Cristina Kurz, Patricia Lauber, Arne Leichsenring, Manuel Müller, Frank Schröter und Andreas Doll.
Aus Dettenheim: Claudia Höhn, Daniel Ochs und Timo Pabst.
Aus Forst: Andreas Woll.
Aus Germersheim: Christoph Merkel.
Aus Gondelsheim: Thomas Horn und Julia Pollanka.
Aus Graben-Neudorf: Annabell Barth, Dominik Braun, Nelli Gintow, Artur Kostanezki und Katharina Anna Metzger.
Aus Hambrücken: Vanessa Moritz.
Aus Karlsdorf-Neuthard: Michelle Bernard, Olga Faust, Isabell Heißler, Emre Kapdan, Kathrin Lengle und Timo Schäfer.
Aus Karlsruhe: Magdalena Meyer und Stefan Walke.
Aus Kraichtal: Sarah Bushart, Simon Chanias, Ronja Klenk , Daniela Vogel, Aziz Wöhr, Carina Dittrich, Johanna Linnartz, Hakan Peker, Lena Reil, Jeanette Badura, Melina Doninger und Anja Steinmetz.
Aus Linkenheim-Hochstetten: Andreas Landkammer; aus Oberderdingen-Flehingen: Andreas Kugler und Sabrina Striegel.
Aus Östringen: Nadia Del Sal, Johannes Loho, Helene Heinitz, Johanna Heinzmann, Sonja Stadtmüller, Christian Kurz, Swetlana Fritzler, Julia Hodecker, Anatoli Kapp und Sabrina Stindl.
Aus Kronau: Thomas Ecker, Fabienne Just, Veronika Just und Kathrin Kretz.
Aus Philippsburg: Jasmin Decker und Carina Decker.
Aus Rauenberg: Sabrina Weber und Nadine Weber.
Aus Stutensee: Jacob Hesselschwerdt, André Huber und Luisa Hees.
Aus Sulzfeld: David Barth.
Aus Ubstadt-Weiher: Lena Gärtner, Simone Hemberger, Kerstin Mayer, Helena Müller, Katharina Bender und Hannah Hoffelder.
Sonderpreise erhalten Artur Kostanezki (BWL-Preis), Helena Müller (Mathematik-Preis), Regina Baumgärtner (Englisch-Preis), Kathrin Kretz (Scheffelpreis), Anatoli Kapp und Carina Dittrich (Alfred-Maul-Medaille). Einen Preis erhalten: Kathrin Kretz (1,0), Regina Baumgärtner (1,0), Katharina Garatwa, Andreas Doll, Simon Chanias, Johanna Heinzmann, Helena Müller, Veronika Just, Ekaterina Ott, Julia Hodecker, Andreas Kugler, Tamara Frey und Julia Pollanka.



Amtsblatt Bruchsal vom 14.06.2007

Ein Bäumchen der europäischen Freundschaft in Baia Mare/Rumänien gepflanzt

Am 20.05.07 flogen die Schüler Sinan Türkoglu, Christina Muselimovic und Karen Arango zusammen mit ihren Lehrern Jens Jene und Kurt Ochlich zum Besuch nach Baia Mare/Rumänien, um sich dort mit den anderen Projektteilnehmern des Projekts B.O.S.S. (wir berichteten darüber) aus Arad/Rumänien und Grevenmacher/Luxembourg zu einem Comenius-Workshop zu treffen.

Das Programm des arbeitsreichen Aufenthalts war durch verschiedene Gruppenarbeiten geprägt, bei denen die Schüler individuelle Aufgaben bekamen (u.a. ein Workshoptagebuch in englischer Sprache führen, eine Befragung durchführen, etc.) und die Lehrer u.a. einen Fragebogen erarbeiteten, ein Projekttableau erstellten und von Kurt Ochlich in die gemeinsam genutzte Internetsoftware "Office Live" eingeführt wurden.
Ein Höhepunkt des gemeinsamen Arbeitens war sicherlich das Setzen eines Europabäumchens, das mit eifrigem "Arbeitseinsatz" gepflanzt wurde.

Das interessante Besichtigungsprogramm wurde durch einen Besuch beim Oberbürgermeister der Stadt Baia Mare eröffnet, dem Jens Jene die Projektidee auf englisch erklärte und einige Gastgeschenke überreichte.

Im weiteren Verlauf des Besichtigungsprogramm wurde die Umgebung Baia Mares erkundet. Dabei wurden die Teilnehmer teilweise von einem rumänischen Fernsehteam begleitet, das die Schüler und Lehrer nach ihren Eindrücken befragte und damit eine Live-Diskussionssendung am nächsten Abend vorbereitete. Die Teilnehmer sahen u.a. die älteste Kirche Rumäniens, ein sehr beeindruckendes Kloster in Barsana und einen "lustigen" Friedhof. Auf dem Friedhof sind anstelle der Grabkreuze gemalte Schilder angebracht, die auf "lustige" Art und Weise, gemalt und in Reimform, etwas über den oder die Verstorbene wiedergeben.

Am 24.06.07 gegen Mittag konnten die Eltern der Schüler ihre "kleinen" Lieblinge wieder freudig in die Arme schliessen und wurden sofort mit Detailberichten über den Aufenthalt versorgt.

Die Teilnehmer hoffen, dass das Bäumchen gut anwächst und bald reiche "Früchte" trägt.



Sinan Türkoglu, Christina Muselimovic und Karen Arango (von links), Schüler der Bruchsaler Handelslehranstalt pflanzten im rumänischen Baia Mare ein "Freundschaftsbäumchen".
Foto:Ochlich





BNN vom 12.05.2007

„Zeitschriften als Türöffner zur Lektüre der Tageszeitung“
Die Zwölftklässler der Handelslehranstalt Bruchsal nutzten im Deutschunterricht das Modellprojekt mit Printmedien

Bruchsal (kle). Stapel von Zeitschriften und die Lokalzeitung im Unterricht: Die Zwölftklässler des Bruchsaler Wirtschaftsgymnasiums haben die Aktion des Modellprojekts „Zeitschriften in der Schule“ allesamt positiv aufgenommen. Zwar ging es etwas verspätet an den Start, da am ersten von vier Tagen, an denen die Lektüre-Pakete von Stiftung Presse Grosso und Stiftung Lesen im Wochenrhythmus ausgeliefert wurden, die Klasse weg war. Wie berichtet, sind die Badischen Neuesten Nachrichten als Premiere an dem bundesweiten Modellprojekt beteiligt, in Bruchsal ist das natürlich die lokale Ausgabe der „Bruchsaler Rundschau“.
Nachdem die „Zwölfer“ von Deutschlehrerin Rosemarie Vorderer das Zeitungs- und Zeitschriftenthema weitgehend abgeschlossen haben, befragten wir die Lehrerin und zwei ihrer Schülerinnen sowie zwei ihrer Schüler nach ihren Eindrücken.
Viktoria Bauer, 19 Jahre alt: „Es sollte öfter passieren, dass wie hier ein interessantes Thema außerhalb des Lehrplans besprochen wird. Normalerweise beziehe ich Nachrichten aus dem Fernsehen, mit Tageszeitungen habe ich weniger zu tun. Ich bevorzuge Zeitschriften – sei es um Neues zu erfahren oder sei es zum Schmökern. Mich interessieren vor allem Themen um Politik und Wirtschaft.“
Marco Herhoffer, 18 Jahre: „Ich lese zuerst den Sportteil in der Bruchsaler Rundschau. Ich finde es gut, dass auf der ersten Zeitungsseite ein Kasten ist, in dem die wichtigsten Themen erwähnt sind. Das hilft beim Sortieren. Ich freue mich auch immer wieder, wenn ich als Bruchsaler im Lokalteil bekannte Gesichter sehe. Wie wir das Thema Zeitschriften und Zeitung hier in der Schule behandelten, halte ich für sehr sinnvoll und auch ausreichend.“
Rosemarie Vorderer, Lehrerin im Fach Deutsch: „Das Projekt in Zusammenarbeit mit der Stiftung Presse Grosso und der Stiftung Lesen habe ich mit Schülern zum ersten Mal angepackt. Mit BNN-Ausgaben habe ich allerdings schon früher mehrere Wochen lang, einmal wöchentlich, in einer Klasse der Wirtschaftsschule gearbeitet. Ich möchte aber in Zukunft wieder das Thema Printmedien im Schulunterricht behandeln.
Ich sehe Zeitschriften mit ihren vielschichtigen, bunten Leseangebot als etwas wie Türöffner auch zur Lektüre von Tageszeitungen. In der jetzigen zwölften Klasse haben wir innerhalb des Modellprojekts eher Inhalte als unterschiedliche Formen besprochen.“
Thomas Kirchner, 21 Jahre alt: „ Bis vor Kurzem hatten wir in Ettlingen noch die Badischen Neuesten Nachrichten abonniert. Da habe ich auch immer wieder drin gelesen. Aber ich bevorzuge doch Zeitschriften und poltische Magazine, von denen wir zu Hause regelmäßig welche beziehen. Für mich ist bei der Tageszeitung oft wichtig, was auf der Titelseite steht, dann lese ich vielleicht im Inneren mehr darüber nach.
Ich kann jetzt zwar nur für mich sprechen, jedoch fand ich die Idee des Projekts sehr interessant und die Auswahl der Magazine war sehr vielfältig. Natürlich darf man auch nicht vergessen, dass die Zeitungen und Zeitschriften kostenlos waren, was ein Riesenvorteil ist, da man sich sonst so viele Zeitschriften nicht leisten könnte.“
Lilia Schmidt, 18 Jahre alt: „Ich fand die paar Wochen mit Zeitschriften und der Zeitung gut. Allerdings wandte ich mich mehr den vielen unterschiedlichen Zeitschriften zu, da wir zu Hause in Stutensee die Hardt-Ausgabe der Badischen Neuesten Nachrichten ohnehin abonniert haben. Diese sehe ich mir zwar immer wieder an, aber nicht regelmäßig. Die Themen, die mich interessieren, sind ganz unterschiedlich. Aber wenn es um schulische Angelegenheiten geht, lese ich schon mal mehr.“



Internetseite der Stadt Bruchsal 11.01.2007







Amtsblatt Bruchsal vom 04.01.2007

Handelslehranstalt Bruchsal
Schülerin gewinnt ersten Preis im Berufsorientierungsspiel Tr.A.X. der Deutschen Bahn
Beim diesjährigen Gewinnspiel bei Tr.A.X. hat eine Schülerin der Klasse 2 BFW 2/1 der Handelslehranstalt Bruchsal den ersten Preis gewonnen. Tr.A.X. (Trans-Atlantik-Express) ist das Online-Spiel der Bahn für Schulabgänger und alle Jugendlichen in der beruflichen Orientierung.
Im Beisein von Schulleiter Gerold Greil, der Lehrerin Julia Müller und der Klasse überreichte Werner Klingberg, Konzernbevollmächtigter der Deutschen Bahn für Baden-Württemberg, am Montag, 18. Dezember 2006, der glücklichen Gewinnerin Vanessa Moretto als Preis eine Klassenfahrt nach Berlin einschließlich zwei Übernachtungen und Halbpension.
Zusammen mit ihren 24 Mitschülerinnen und -schülern sowie zwei begleitenden Lehrern geht es für die Gewinnerin Ende Februar 2007 per ICE in die Bundeshauptstadt.
Hintergrundinformation: Unter www.db-trax.de erleben die Schüler die Bahnwelt auf einer Reise durch Zeit und Raum und erhalten ganz nebenbei Einblicke in das Unternehmen Bahn und das interessante Ausbildungsangebot der Bahn. Weitere Informationen zur Berufsausbildung gibt es unter www.db.de/azubi.
Die Bahn ist mit 8.200 Auszubildenden einer der größten Ausbilder in Deutschland. In Baden-Württemberg bereiten sich rund 850 Jugendliche bei der Bahn auf das Berufsleben vor.






BNN vom 11.01.2007

Vortrag über Dialogmarketing

Bruchsal (BNN). Die Handelslehranstalt Bruchsal bietet am Donnerstag, 18. Januar, einen Vortrag von Bernd Ambiel, einem erfolgreichen Unternehmer aus der Region Karlsruhe. Der Referent spricht ab 14 Uhr in Raum A 106 der Handelslehranstalt über Dialogmarketing – eine Methode im Trend.
Er wird dabei eine kurze Fallstudie, in der die verschiedenen Anwendungsmöglichkeiten gezeigt werden, darstellen, erklären was Dialogmarketing ist und etwas über das Herzstück des Dialogmarketings, nämlich die Adresse, erzählen.
Dialogmarketingkaufmann oder -kauffrau ist ein neuer Ausbildungsberuf und zur Zeit bestünden sehr gute Chancen für Arbeitsstellen in diesem Bereich, teilt die Schule mit.



Amtsblatt Bruchsal vom 11.01.2007

Handelslehranstalt Bruchsal
Einladung zum Vortrag über Dialogmarketing
Ausbildungsberuf
Dialogmarketingkaufmann/-frau
Die Handelslehranstalt Bruchsal lädt Interessierte für Donnerstag, den 18. Januar 2007, von 14 bis 14.45 Uhr, in die Schule, Stadtgrabenstr.1, Raum A 106, zu einem Vortrag von Bernd Ambiel, einem erfolgreichen Unternehmer aus der Region Karlsruhe ein.
Er wird über "Dialogmarketing - eine Methode im Trend" sprechen und dabei eine kurze Fallstudie beschreiben, in der die verschiedenen Anwendungsmöglichkeiten gezeigt werden. Außerdem wird er erklären, was Dialogmarketing ist, und etwas über das Herzstück des Dialogmarketing, die Adresse, erzählen.
Dialogmarketingkaufmann/-frau ist ein neuer Ausbildungsberuf und zurzeit bestehen sehr gute Chancen für Arbeitsstellen in diesem Bereich.



Amtsblatt Bruchsal 10.05.2007

Handelslehranstalt Bruchsal
Ballons flogen über 160 Kilometer weit!

Als Aktion, mit der auf den 50. Jahrestag der Grundsteinlegung der Europäischen Union am 25. März 2007 hingewiesen wurde, starteten am 21. März im Hof der Handelslehranstalt Bruchsal 400 Gasballons (wir berichteten). Schüler der Schule notierten ihre Wünsche für Europa auf Postkarten. So wünschten sie für Europa zum Beispiel „Frieden, eine positive Zusammenarbeit und Völkerverständigung, Toleranz und Gerechtigkeit“.

Dieses Ereignis fand im Rahmen des Comenius-Schulprojektes B.O.S.S. ("BE YOUR OWN BOSS") statt. In diesem Projekt gründen und betreiben Schülerinnen und Schüler aus vier Schulen aus Rumänien, Luxemburg und Deutschland Juniorenfirmen. Vertreter der beteiligten Schulen aus diesen Ländern waren vom 17. – 22. März Gäste eines Workshops an der HLA Bruchsal.

In der Zwischenzeit gingen viele Postkarten in der Schule ein. Die Menschen, die diese Postkarten gefunden hatten, kommentierten die Aktion sehr positiv: Aus dem kleinen Ort Krafft im Elsass nahe Straßburg kamen Grüße und ein Bild von Kevin J., der sich Freundschaft und Solidarität zwischen den verschiedenen Ländern wünschte und mit einem Foto seine Wünsche unterstützte.

Nun stehen die Gewinner fest: Nelli Gintow, Viktoria Simon, Sandra Sbrzesny, Olga Faust und Julia Pollanka, erreichten die vorderen Plätze. Ihre Karten wurden in Sundhoffen bei Colmar, 166 Kilometer von Bruchsal entfernt gefunden und zurückgeschickt. Andere Karten erreichten die Schule aus Krafft (116 km) und Eckartsweier in der Nähe von Offenburg (94 km).

Als Preise gehen an die 15 Gewinner ein elektronisches Dartspiel, aktuelle Bücher, Schreibsets und Kugelschreiber, die Sponsoren zur Verfügung gestellt haben.

Auf weitere Aktivitäten der Projektgruppe um die Lehrer Jens Jene und Kurt Ochlich sind die Schüler der Schule sehr gespannt.


Lehrer Jens Jene überreicht der Schülerin Romina Frank
den Preis des Luftballon-Wettbewerbs Bild: Jens Jene






Amtsblatt Bruchsal vom 05.04.2007

Handelslehranstalt Bruchsal
Europawünsche schwebten in den Himmel

Bruchsal (ko)
Anlässlich des Besuchs von Vertretern dreier Partnerschulen aus Arad (Rumänien), Baia Mare (Rumänien) und Grevenmacher (Luxemburg), die sich zu einem Comenius-Workshop trafen (das Amtsblatt berichtete), fand am 20. März 2007 an der Handelslehranstalt ein Ballonflugwettbewerb unter dem Motto „Was ich mir für Europa wünsche“ statt.
Die Schülerinnen und Schüler schrieben ihre Wünsche auf Karten, die an gasgefüllte Luftballons gehängt wurden. Um 11.15 Uhr traten die Ballons dann ihre Reise nach Europa an. Begleitet von lauten Begeisterungsrufen und begünstigt durch schönes Wetter, hoben die ca. 400 Luftballons vom Schulhof der Handelslehranstalt ab.
Aber auch hier, wie in der großen Politik, erwies sich, dass die Begeisterung oft nicht sehr weit trägt. Die ersten Karten kamen bereits per Post zurück und zeigten, dass der Wind Richtung Süden stand und die Fundorte in der Nähe von Bühl und Baden-Baden lagen.



Amtsblatt Bruchsal vom 03.05.2007

HLA-Schülerinnen und -schüler in Frankreich
Austausch zwischen Bruchsal – LEAP “La Guardiole”

Unser Trip nach Frankreich begann zunächst mit einem Flug vom Flughafen Frankfurt/Hahn nach Marseille. Dort angekommen, konnten wir zum ersten Mal französische Luft schnuppern und sogar unsere Sonnenbrillen aus unserem Gepäck heraus kramen, denn für unsere Verhältnisse war es dort sehr warm und vor allem sonnig. Vor uns lag jetzt nur noch eine Zugfahrt von 1,5 Stunden, bevor wir unsere Austauschschülerinnen in Montpellier wieder in die Arme schließen konnten. Am Hauptbahnhof angekommen, begann die übliche Begrüßung mit Küsschen auf die Wangen. Während des Besuchs der französischen Austauschschülerinnen in Deutschland hatten wir uns schon an dieses Prozedere gewöhnt und wussten, dass dies einige Minuten in Anspruch nimmt. Danach trennten sich unsere Wege, denn wir gingen mit unseren Austauschschülerinnen und deren Familien nach Hause. Wir waren alle sehr gespannt, wie das Zuhause aussah und unsere nächsten sechs Tage in Südfrankreich ablaufen würden. Unseren ersten Abend, sowie die Abende der kommenden Tage, verbrachten wir zusammen mit unseren Gastfamilien. Jeden Morgen fuhren wir mit unseren „Corres“ zur Schule. Während wir unser Tagesprogramm absolvierten, mussten unsere „Corres“ die Schulbank drücken. Unser Tagesablauf war sehr abwechslungsreich und es stand immer für einige Stunden Kultur auf der Tagesordnung, manchmal wiederum ließen wir es etwas gemütlicher angehen und legten uns auch schon mal in die Sonne und genossen, z. B in Les Saintes Maries de la Mer, den wunderschönen Meeresblick und den supertollen Strand. Während der sechs Tage in Frankreich lernten wir auf unseren Ausflügen nach Montpellier, wo wir das „Agropolis Museum“ und die Altstadt besichtigten oder unserer Hafenrundfahrt in Sète und des Besuchs eines Betriebs in Frontignan, der den berühmten „Muscat de Frontignan“ herstellt, sowie während der Abende in unseren Gastfamilien, die französische Lebensweise etwas näher kennen. Ein „Highlight“ der Zeit in Südfrankreich war das Europäische Fest zusammen mit den Austauschschülern aus Spanien, Ungarn und den Deutschen aus Gütersloh. Es gab ein Buffet mit internationalen Köstlichkeiten, Musik und eine Flamenco-Darbietung.

Trotz all der schönen Eindrücke und Erlebnisse waren wir doch alle wieder froh, als wir am Samstag am Flughafen in Montpellier standen und zurück nach Deutschland flogen. Vorher gab es aber noch eine tränenreiche Verabschiedung, denn die französischen Austauschschülerinnen waren uns während unseres Aufenthaltes in Frankreich und deren Besuch in Deutschland ans Herz gewachsen. Nachdem alle Tränen getrocknet waren, konnten wir einchecken und in Richtung Heimat fliegen. Am Flughafen in Frankfurt/Hahn wurden wir von unseren Familien empfangen. Der lange Tag machte uns alle zu schaffen und wir freuten uns, dass wir wieder in unserer gewohnten Umgebung waren.

Saskia Huber, E 4 66Amtsblatt



Schülerinnen und Schüler der HLA Bruchsal zusammen mit Lehrern zu Besuch in Gigean
Bild:Trupka




BNN vom 02.04.2007

400 Luftballone für Europa
Handelslehranstalt startete Wettbewerb mit guten Wünschen

Bruchsal (BNN). Anlässlich des Besuchs von Vertretern dreier Partnerschulen aus Arad (Rumänien), Baia Mare (Rumänien) und Grevenmacher (Luxemburg), die sich zu einem Comenius-Workshop trafen, fand an der Handelslehranstalt in Bruchsal ein Ballonflugwettbewerb unter dem Motto „Was ich mir für Europa wünsche“ statt. Die Schülerinnen und Schüler schrieben ihre Wünsche auf Karten, die an gasgefüllte Luftballons gehängt wurden und dann ihre Reise durch Europa antraten.
Begleitet von lauten Begeisterungsrufen und begünstigt durch schönes Wetter, hoben die 400 Luftballons vom Schulhof ab. Aber auch hier, wie in der großen Politik, erwies sich, dass die Begeisterung oft nicht sehr weit trägt. Die ersten Karten kamen bereits zurück und zeigten, dass der Wind Richtung Süden stand und die Fundorte in der Nähe von Bühl und Baden-Baden lagen. Innerhalb des Comenius-Projekts fördert die Europäische Union Bildungs- und Kulturprojekte unter dem Namen Sokrates. Dabei werden Schulprojekte als „Comenius-Projekte“ unterstützt. An der Handelslehranstalt beginnt in diesem Schuljahr ein solches Comenius-Projekt mit dem Titel „B.O.S.S. – Be your own boss“, das die Bereitschaft bei Schülerinnen und Schülern fördert, sich später beruflich selbstständig zu machen.
Bei diesem europäischen Projekt werden an den beruflichen Schulen in den beteiligten Ländern Juniorenfirmen gegründet. Diese handeln mit Produkten und Dienstleistungen, die den Schülern der beteiligten Schulen, deren Familien und Freunden Nutzen bringen sollen. Juniorenfirmen sind Firmen, die „echt“ arbeiten und nach Gewinn streben.

Foto: Ochlich





Amtsblatt Bruchsal vom 29.03.2007

Handelslehranstalt Bruchsal
Karlheinz Böhm auf der Leinwand zu Gast
Schüler per Webconference mit dem Initiator der Aktion „Menschen für Menschen" in Kontakt

Bruchsal (hla)
Karlheinz Böhm, der bekannte Schauspieler und Initiator der Aktion „Menschen für Menschen", stellte sich am Freitag, den 23. März 2007 online den Fragen von Schülerinnen und Schülern der Bruchsaler Handelslehranstalt über seine Projekte in Äthiopien. Bereits im Vorfeld fanden in einigen Klassen Diskussionen zum Thema „Hilfsprojekte in Afrika" statt, und die Jugendlichen freuten sich riesig, dass sie Informationen aus erster Hand von einem solch renommierten und charismatischen Mann bekommen sollten.
Alle Erwartungen wurden übertroffen. Karlheinz Böhm live zu sehen und zu hören war ein Erlebnis besonderer Art. Er brachte das Elend des afrikanischen Kontinents ins Klassenzimmer, und die eine oder andere Träne wurde schnell aus dem Augenwinkel gewischt, um ihm weiter auf der Videoleinwand folgen zu können. Eindringlich schilderte er die Entwicklung seiner Projekte, und am Ende war jedem klar, warum Herr Böhm eine große Schauspielerkarriere für die Hilfe für diese Menschen aufgegeben hat. Er hat nämlich eigentlich nichts aufgegeben, sondern unheimlich viel gewonnen. Wieder einmal hat sich die seit einiger Zeit an der HLA verwendete Webconferencingmethode als taugliches Mittel erwiesen, die Praxis in Form kompetenter Gesprächspartner in die Schule zu holen.





Während einer WebConference konnten Schülerinnen und Schüler der Bruchsaler
Handelslehranstalt an Karlheinz Böhm direkt Fragen stellen. Foto:Ochlich




Amtsblatt Bruchsal vom 29.03.2007

Handelslehranstalt Bruchsal
Europa zu Gast in der Kraichgaustadt
Zwei Delegationen im Rathaus Bruchsal empfangen

Am Montag, 19. März 2007, begrüßte Bürgermeister Ulli Hockenberger im Bruchsaler Rathaus zwei Delegationen, und zwar eine aus den rumänischen Städten Arad und Baia Mare und die zweite aus Grevenmacher in Luxemburg sowie Schüler und Lehrer der Handelslehranstalt im Rathaus der Stadt Bruchsal.
Die Delegationen aus verschiedenen Städten treffen sich, um ein Comenius-Schulprojekt der Europäischen Union auf den Weg zu bringen. An den beteiligten Schulen beginnt in diesem Schuljahr ein solches Projekt mit dem Titel „B.O.S.S. - BE YOUR OWN BOSS", das die Bereitschaft bei Schü lerinnen und Schülern fördert, sich später beruflich selbstständig zu machen.
Im Rahmen dieses europäischen Projektes werden an beruflichen Schulen in den Ländern Luxemburg, Rumänien und Deutschland Juniorenfirmen gegründet. Diese handeln mit Produkten und Dienstleistungen, die den Schülern der beteiligten Schulen, deren Familien und Freunden Nutzen bringen. Juniorenfirmen sind Firmen, die „echt" arbeiten und nach Gewinn streben. Dazu wird an der Handelslehranstalt eine Juniorenfirma gegründet. Schülerinnen und Schüler vornehmlich des ersten Jahrganges der Berufsfachschule für Wirtschaft werden hier tätig. Die ersten Produkte und Dienstleistungen, deren Angebot geplant ist, werden der Betrieb eines Münzfotokopierers und eines Getränkeautomaten sein. Der Verkauf von Waren aus dem so genannten „Fairen Handel" wird sich anschließen. Die weitere Planung erstreckt sich auf den Verkauf von Büroartikeln u. Ä. für Schülerinnen und Schüler der Schule.
Die Gründung weiterer Juniorenfirmen erfolgt zeitgleich am „Lycée Technique Joseph Bech" in Grevenmacher, Luxemburg, an der „Csiky Gergely, Vocational School" in Arad, Rumänien und am „Nicolae Titulescu, Colegiul Economic" in Baia Mare, Rumänien.





Das Gruppenbild zeigt alle Mitglieder der Comeniusgruppen aus Arad und Baia Mare/
Rumänien sowie aus Luxemburg und Bruchsal vor dem Bruchsaler Schloss.
Foto: Ochlich




Acher- und Bühler Bote vom 19.03.2007

31 Prozent der Passagiere gaben Airport eine glatte „Eins“
Schülerinnen der Handelslehranstalt Bruchsal starteten repräsentative Umfrage auf dem Regionalflughafen bei Söllingen

95 Prozent der Tickets werden im Internet gebucht
Von unserem Mitarbeiter Georg Keller

Rheinmünster-Söllingen. Nicht erst seit dem PISA-Schock diskutieren Pädagogen und Bildungspolitiker über Reformen, unter anderem wird immer wieder eine stärkere Praxisorientierung des Unterrichts gefordert. Während sich manche Schulen damit noch schwer tun, gibt es auch Positivbeispiele: Am Regionalflughafen Baden-Baden/Karlsruhe sind derzeit sieben Schülerinnen der Handelslehranstalt Bruchsal in einem Seminarprojekt dabei, eine repräsentative Umfrage unter Fluggästen durchzuführen.
Die Schülerinnen besuchen das Wirtschaftsgymnasium mit Schwerpunkt BWL/VWL/Rechnungswesen. „Die Idee war, den Schülern zu zeigen, wie das, was an der Schule theoretisch vermittelt wird, in der Praxis funktioniert“, erläutert Kurt Ochlich, Studiendirektor an der Bruchsaler Handelslehranstalt. Er betreut das Projekt zusammen mit seinem Kollegen Ralph Long. In enger Abstimmung mit Elke Fleig, Abteilungsleiterin Marketing und Öffentlichkeitsarbeit beim Baden-Airpark, wurde deshalb ein Fragenkatalog erarbeitet. Der Regionalflughafen stand dem Projekt von Anfang an offen gegenüber, profitiert er doch auch: „Für uns ist es eine Möglichkeit, sachlich fundierte Erkenntnisse über einen langen Zeitraum zu bekommen“, betont Elke Fleig.
563 Passagiere wurden seit Februar bereits interviewt, rund 1 000 Flugpassagiere wollen die Bruchsaler Schülerinnen insgesamt befragen, damit sei ein repräsentatives Ergebnis gegeben, so Ochlich. Bei Halbzeit ist eine Tendenz bereits ersichtlich: Der typische Fluggast auf dem Baden-Airport kommt demnach aus dem Raum Mittelbaden oder dem Elsass, nutzt den Regionalflughafen Baden-Baden/Karlsruhe ein- bis zweimal jährlich und hat die Tickets in über 95 Prozent der Fälle via Internet gebucht. „Die meisten Befragten sagten, dass sie wegen der billigen Flüge von hier fliegen“, hat Schülerin Mirjam Offenbecher festgestellt. Überdurchschnittlich hoch ist bislang der Anteil der französischen Fluggäste: Seit sie im Februar mit der Befragung begannen, kennen die Bruchsaler Schülerinnen außer den eigenen auch die Ferienzeiten in Frankreich.
Zufrieden sein kann der Airpark mit den Noten, die ihm die Passagiere bislang gegeben haben: Satte 31 Prozent verliehen dem Regionalflughafen nach Schulnoten eine glatte Eins für den ersten Eindruck, immerhin 59 Prozent noch eine Zwei. Beim Service vergaben 25 Prozent die Bestnote, hohe Werte konnte der kleine Flughafen auch für die Übersichtlichkeit verbuchen, 50 Prozent benoteten diese mit Eins. Das Ergebnis der Umfrage wird im Juni in der Handelslehranstalt präsentiert.
Voraussetzung für die Teilnahme an dem Seminarkurs waren übrigens überdurchschnittliche schulische Leistungen sowie gute Kenntnisse in drei Fremdsprachen. Allein diese Forderung reduzierte den Kreis von anfänglich 100 Interessenten drastisch, betont Studiendirektor Ochlich. Übrig blieben letztlich Michelle Zimmermann, Ilka Barthel, Tabea Offenbecher, Mirjam Offenbecher, Caroline Braungart, Manuela Schäufele und Regine Neudeck.
In dem fächerübergreifenden Seminarkurs sollen die Schülerinnen Interview- und Fragetechniken sowie Kommunikations- und Präsentationsfähigkeiten lernen. Auch im Konfliktmanagement mussten sie sich trainieren, trafen sie doch mitunter auf gereizte Passagiere, etwa wenn ein Flug am Morgen wegen Bodennebel nicht starten konnte.



INTERVIEW AUF DEM BADEN-AIRPORT: Schülerinnen der Handelslehranstalt Bruchsal befragen derzeit die Passagiere des Regionalflughafens. Foto: Georg Keller



BNN vom 22.03.2007

31 Prozent geben eine „Eins“
Bruchsaler Schülerinnen machen Umfrage auf Baden-Airport

Rheinmünster-Söllingen (gk). Mehr Praxis an die Schule: Am Baden-Airport absolvieren derzeit sieben Schülerinnen der Handelslehranstalt Bruchsal ihr Seminarprojekt: eine repräsentative Umfrage unter Fluggästen.
„Wir wollen ihnen zeigen, wie die Theorie in der Praxis funktioniert“, erläutert Kurt Ochlich, Studiendirektor der Bruchsaler Handelslehranstalt. In enger Abstimmung mit Elke Fleig, Abteilungsleiterin Marketing und Öffentlichkeitsarbeit am Baden-Airport, wurde deshalb ein Fragenkatalog erarbeitet. Der Regionalflughafen profitiert von dem Projekt: „Wir bekommen fundierte Erkenntnisse über einen langen Zeitraum“, betont Elke Fleig.
563 Passagiere wurden bereits interviewt, 1 000 sollen es werden damit das Ergebnis repräsentativ wird. Bei Halbzeit ist die Tendenz klar: Der typische Fluggast kommt aus Mittelbaden oder dem Elsass, nutzt den Regionalflughafen Baden-Baden/Karlsruhe ein- bis zweimal jährlich und hat die Tickets in fast immer im Internet gebucht. „Die meisten Befragten starten wegen der billigen Flüge von hier“, hat Mirjam Offenbecher festgestellt. Überdurchschnittlich hoch ist der Anteil französischer Fluggäste: Inzwischen kennen die Bruchsalerinnen die Ferienzeiten in Frankreich gut.
Zufrieden sein kann der Airport mit den Noten der Passagiere: Satte 31 Prozent gaben eine glatte Eins, immerhin 59 Prozent noch eine Zwei. Beim Service vergaben 25 Prozent die Bestnote, für die Übersichtlichkeit gaben die Hälfte aller Befragten die Eins.
Voraussetzung für die Teilnahme an dem Seminarkurs waren übrigens überdurchschnittliche schulische Leistungen sowie gute Kenntnisse in drei Fremdsprachen. Allein diese Forderung reduzierte den Kreis von anfänglich 100 Interessenten drastisch, betont Studiendirektor Ochlich. Übrig blieben gerade mal sieben Schülerinnen für das Projekt.



INTERVIEW: Michelle Zimmermann (stehend) und Mirjam Offenbecher (sitzend, rechts) befragen Passagiere des Baden-Airports. Foto: Georg Keller








BNN vom 02.03.2007

Interessiert am Nachbarland

HandelslehranstaltBruchsal. Einen herzlichen Empfang erlebten Schülerinnen der französischen Schule „La Gardiole“ aus Gigean in der Nähe von Montpellier/Südfrankreich bei einem Besuch ihrer deutschen Partnerschule in Bruchsal. Zwar sprechen die Gastschülerinnen kein Wort Deutsch, doch zeigten sie sich von Anfang an sehr interessiert, ihr Nachbarland kennen zu lernen, insbesondere bei Besichtigungen und Rundgängen.
Auf dem Plan standen die Brauerei „Eichbaum“, das Landesmuseum für Technik und Arbeit in Mannheim, der Kindergarten „Käthe Luther“ in Bruchsal sowie das Schloss mit Stadtrundgang. Ferner sahen die Gäste aus Frankreich auch eine Schule für Behinderte in Neckargemünd sowie das ZKM in Karlsruhe. Wie schon im vergangenen Jahr durften sich die französischen und deutschen Schüler sowie ihre Begleiter wieder auf ein exzellentes Abendessen in der Handelslehranstalt Bruchsal freuen. Zum Anlass der Feier betonte Gerold Greil, der Schulleiter der Handelslehranstalt Bruchsal, auf französisch seine Freude über den Austausch und hob den Stellenwert von Schulpartnerschaften für die Entwicklung der Schüler beider Länder hervor. Frau Béatrix Hansemann untermauerte in einer kurzen Rede ebenfalls die Bedeutung von Austauschen als Fundament der Freundschaft zwischen Deutschland und Frankreich.
Gerne wären die französischen Gäste länger in Deutschland geblieben, doch die Zeit war abgelaufen. Ihre deutschen „correspondants“ freuen sich schon sehr auf ihren Besuch im Roussillon Ende März. BNN



Amtsblatt Bruchsal vom 08.02.2007

Handelslehranstalt Bruchsal und Regierungspräsidium

Bruchsaler Übungsfirmen verzeichnen Gewinnsprung bei Übungsfirmenmesse in Ketsch
Hohe Erfahrungswerte bei gutem Preis-Leistungs-Verhältnis

Gleich zwei Klassen des Berufskollegs und der Wirtschaftsschule der Handelslehranstalt Bruchsal konnten an der regionalen Übungsfirmenmesse des Regierungspräsidiums Karlsruhe am Freitag, den 2. Februar 2007, in Ketsch teilnehmen. In einem umfassenden Projekt übernahmen die Schüler motiviert und ideenreich die Verantwortung für die Organisation und die Gestaltung des Messebesuchs mit eigenen Übungsfirmenständen. In den Händen der Schüler liegt der gesamte, mit dem Messetag längst nicht abgeschlossene Prozess: Von der Planung des Messeauftritts, der gestalterischen Umsetzung und dem direkten Verkaufsgespräch mit dem Kunden über die Marktnachbearbeitung bis hin zur Erfolgskontrolle.

Wenngleich die über dreihundert Jahre alte Übungsfirmenidee erst zu Beginn des 20. Jahrhunderts im Gebiet des damaligen deutschen Reichs Aufmerksamkeit gewann, verzeichnet die Dachorganisation deutscher Übungsfirmen, der Deutsche Übungsfirmen-Ring in Essen, heute mehr als 500 dieser virtuellen Unternehmen. In diesen erhalten Schüler die Gelegenheit, Theorie mit Praxis zu verbinden und erste Berufserfahrung zu sammeln. Übungsfirmen stellen ein vereinfachtes Modell eines Handelsunternehmens dar und ermöglichen dadurch den Schülern ein besseres Verständnis der kaufmännischen Praxis, die sich in der beruflichen Wirklichkeit vielfach zu komplex gestaltet. Im Mittelpunkt der Übungsfirma steht neben den fachlichen Fähigkeiten und Fertigkeiten, wie beispielsweise der Umgang mit Unternehmenssoftware das Training der methodischen, sozialen und persönlichen Kompetenzen. Der Umgang mit netten und freundlichen, aber auch kritischen oder schlecht gelaunten Kunden erfordert ein hohes Maß an kommunikativem Geschick und Disziplin. Die Koordination der Arbeit innerhalb der Übungsfirma setzt Kommunikation, Kooperation und Kompromissbereitschaft voraus.
Dort, wo diese Fähigkeiten und Verhaltensweisen nicht eingebracht werden, erkennen die Schüler schnell, dass sie ohne diese nicht erfolgreich sind. Dieser Erfolg hat auch seinen Preis. Die Übungsfirmenarbeit bringt einen hohen finanziellen Aufwand mit sich. Sowohl die Standgebühren für die Messe, die Kosten für Dekoration und Ausstattung als auch die Einrichtung und der Unterhalt der Lernbüros in der Schule bedeuten einen hohen Kostenfaktor für die Schule. Für die Marktnachbearbeitung stehen in der Handelslehranstalt Bruchsal zwei komplett eingerichtete Großraumbüros mit insgesamt 32 PC-Arbeitsplätzen zur Verfügung.
Bereits ein einziger Messetag führt zu einer über mehrere Monate dauernden Nachbearbeitung der Ein- und Verkäufe: So werden von Kunden bestellte Waren bei den Lieferanten eingekauft, Auftragsbestätigungen, Rechnungen und Lieferscheine erstellt sowie mit den Waren an die Kunden versandt. Zudem werden eigene Einkäufe der Schüler auf der Messe eingebucht und bei Lieferung weiterbearbeitet - jedoch alles nur "auf dem Papier", versteht sich! Die Fähigkeiten und die Erfahrungen, welche die Schüler auf der Messe und in der Übungsfirma lernen, können in keinem normalen Betriebswirtschaftslehreunterricht vermittelt werden. Durch die Übungsfirmenarbeit lernen die Schüler den konstruktiven Umgang mit den Anforderungen und Problemen eines kaufmännischen Berufs. Wenn die Schüler durch das Einbringen ihrer Fähigkeiten für die in der Eigendynamik der praktischen Umsetzung auftretenden Schwierigkeiten Lösungen entwickeln und anwenden können, führt dies zu einem nachhaltigen Gewinn für Schüler und Schule gleichermaßen. Dies reflektiert auch die Hoffnung der Schülerin Claudia Grajewski, "dass wir eine weitere Messe besuchen können und die Gelegenheit bekommen, es noch besser zu machen!"

Carsten Wolz



Stand der Übungsfirma Scooter-World und der Handelslehranstalt Bruchsal mit Schülern
und Messebesuchern. Foto: Carsten Wolz




BNN vom 09.02.2007

Schüler-Info der Handelslehranstalt
Bruchsal (BNN). Am Montag, 12. Februar, und Dienstag, 13. Februar, informiert die Handelslehranstalt Bruchsal über das Angebot an beruflichen Vollzeitschulen, die ab September 2007 besucht werden können.
Absolventen der Hauptschule können in die zweijährige Berufsfachschule für Büro und Handel eintreten, um sich für eine kaufmännische Tätigkeit in Wirtschaft oder Verwaltung vorzubereiten. Die zweijährige kaufmännische Berufsfachschule (Wirtschaftsschule) kann von Absolventen der Hauptschule besucht werden. Schülerinnen und Schüler, die bereits einen mittleren Bildungsstand erreicht haben, können sich für das kaufmännische Berufskolleg I anmelden, das ein Jahr dauert und mit einer Abschlussprüfung endet.
Das Wirtschaftsgymnasium, ein berufliches Gymnasium der dreijährigen Aufbauform wirtschaftswissenschaftlicher Richtung, kann von Absolventen der Realschulen, Werkrealschulen und Berufsfachschulen besucht werden.
Die Informationsveranstaltungen beginnen am Montag, 12. Februar, um 18.30 Uhr, für Berufsfachschule für Büro und Handel, Wirtschaftsschule; Dienstag, 13. Februar, um 18.30 Uhr für Berufskolleg I und II; Dienstag, 13. Februar, um 19.30 Uhr, für Wirtschaftsgymnasium; Ort: Aula der Schule, Haus C, Stadtgrabenstraße 2. Anmeldungen sind auch im Anschluss an die Informationsveranstaltungen möglich. Anmeldeschluss für Bewerbungen ist Donnerstag, 1. März. Bewerbungsunterlagen und Informationen unter Telefon (0 72 51) 78 33 50 oder unter www.hla-bruchsal.de.



Amtsblatt Bruchsal vom 01.02.2007

Handelslehranstalt Bruchsal
Max Mustermann hat sich verabschiedet
Vortrag über Direktmarketing
Bernd Ambiel, der Leiter eines Direktmarketingunternehmens, bot den Schülern der Bruchsaler Handeslehranstalt am Donnerstag, den 18. Januar 2007, in einem äußerst informativen Vortrag eine spannende Einführung in den "gefährlichen " Marketingdschungel. Dabei ging er vor allem auf den Unterschied zwischen dem " Klassischen Marketing " (Fernsehwerbung, Plakate, Zeitungsanzeigen) und dem " Dialogmarketing " (Werbung mit Kontaktaufnahme zum Kunden durch Postwurfsendungen mit Antwortkarten, E-Mails, Telefonaquisition, etc.) ein.

Bernd Ambiel zeigte, wie die Marketingindustrie momentan versucht, den potenziellen Käufer individuell anzusprechen, wobei die klassische Imagewerbung (großflächige Zeitungswerbung, Plakate, etc.) durch direktere Werbemethoden ergänzt oder ersetzt wird. Sehr spannend war zu erfahren, wie die verschiedenen Unternehmen an Daten über Kunden kommen und wozu diese benutzt werden.
Wer hätte zum Beispiel gedacht, dass der Vorname eine Alterszuordnung der Person mit einer 70-prozentigen Genauigkeit zulässt? Als Beispiel nannte er, dass der Vorname "Kurt" eine Alterszugehörigkeit zu den 20-Jährigen fast sicher ausschließt. Oder dass es spezielle Marketingunternehmen gibt, die das Käuferverhalten mit dem Wohnort der Personen abgleichen und dadurch Kaufprofile erstellen? Oder dass unverlangte Telefonwerbung nach gegenwärtiger Rechtsprechung verboten ist, man aber nur sehr schwer etwas dagegen machen kann? Hilfreich gegen zuviel Werbung sind Schutzlisten für E-Mail, SMS, Telefon, Fax und Briefpost, die so genannten "Robinsonlisten", die die Werbewirtschaft abgleicht, um Verbraucher gegen unerwünschte Werbung zu schützen.

Wie im Flug vergingen die 90 Minuten Vortragszeit, und etliche Fragen mussten auf einen späteren Termin verschoben werden, der aus Sicht der Schule schon bald stattfinden könnte.



Bernd Ambiel, der Leiter eines Direktmarketingunternehmens,
bei einem Vortrag in der Bruchsaler Handeslehranstalt.
Foto: Ochlich




Stadtmagazin Willi 01-2007 S.40-41







Amtsblatt Bruchsal vom 25.01.2007

Handelslehranstalt Bruchsal
"Europa liegt in unseren Händen"
Aktion des Jugendgemeinderats Bruchsal zur Übernahme der EU-Ratspräsidentschaft durch die Bundesrepublik

Am Donnerstag, den 18. Januar 2007 kniete Gerold Greil, der Schulleiter der Handelslehranstalt Bruchsal, symbolisch am Boden. Er presste seine in Farbe getauchten Hände auf ein Spruchband in der Eingangshalle der Schule und beteiligte sich damit, auf Wunsch von Daniel Herzog, einem der Sprecher des Dachverbands der Jugendgemeinderäte Baden-Württembergs, mit Schülern und Lehrern an einer Aktion des Jugendgemeinderats Bruchsal.
Am 20. und 21. Januar 2007 fand unter dem Motto "Europa liegt in unseren Händen" eine Aktion vor dem Reichstag statt, bei der mit Handabdrücken versehene Spruchbänder aufgespannt wurden. Der Dachverband und die Landeszentrale für politische Bildung (LpB) unterstützten damit den bundesweiten Aktionstag anlässlich der Übernahme der EU-Ratspräsidentschaft durch die Bundesrepublik.



Gerold Greil, der Leiter der Bruchsaler Handelslehranstalt (in der Mitte) beteiligte sich
zusammen mit der Lehrerin Margret Frühsorger (links) und der Schülerin Julia Hodecker
an der Aktion "Europa liegt in unseren Händen". Foto: Ochlich




Amtsblatt Bruchsal vom 25.01.2007

Handelslehranstalt Bruchsal
Anmeldezeiten für das Schuljahr 2007/2008
Montag bis Donnerstag: 7.30-12.30 Uhr
und 13.30-15.30 Uhr
Freitag 7.30-14.00 Uhr
Sekretariat, Zimmer 202

Informationsveranstaltungen

Montag, 12. Februar 2007, 19.00 Uhr

Berufsfachschule für Büro und Handel
Die Ausbildung an der Berufsfachschule für Büro und Handel, die zwei Jahre dauert, soll zu einer qualifizierten Bürotätigkeit im schreibtechnischen-verwaltenden Bereich befähigen, die dazu erforderlichen kaufmännischen Grundkenntnisse vermitteln und die Allgemeinbildung vertiefen.
Voraussetzung ist der Hauptschulabschluss (Deutsch mindestens "ausreichend") oder ein gleichwertiger Abschluss.

Wirtschaftsschule
Die Wirtschaftsschule führt in zwei Jahren zur Fachschulreife, der so genannten "mittleren Reife" und bereitet auf eine spätere berufliche Ausbildung oder auf den Besuch weiterführender Schulen (Wirtschaftsgymnasium, Berufskolleg u.a.) vor. Die Aufnahme ist nach der Klasse 9 der Hauptschule (Hauptschulabschluss mit einem Durchschnitt von mindestens 3,0 aus den Noten der Fächer Deutsch, Englisch und Mathematik und Deutsch mindestens "befriedigend"),der Realschule, dem Gymnasium und unter bestimmten Voraussetzungen nach der Klasse 8 der Hauptschule möglich.
Dienstag, 13. Februar 2007, 18.30 Uhr

Berufskolleg I
Das kaufmännische Berufskolleg I ist ein einjähriger Bildungsgang, der auf dem mittleren Bildungsabschluss (sog. "mittlere Reife") aufbaut und auf eine spätere berufliche Ausbildung oder auf den Besuch des kaufmännischen Berufskollegs II vorbereitet und damit auch unter bestimmten Voraussetzungen den Erwerb der Fachhochschulreife ermöglicht.
Berufskolleg II
Die einjährige Ausbildung am kaufmännischen Berufskolleg II baut auf dem BK-IAbschluss auf und soll zur selbständigen Wahrnehmung kaufmännischer Tätigkeiten als "staatlich geprüfter Wirtschaftsassistent" befähigen. Der Erwerb der Fachhochschulreife ist unter bestimmten Voraussetzungen möglich.
Dienstag, 13. Februar 2007, 19.30 Uhr

Wirtschaftsgymnasium
Das Wirtschaftsgymnasium ist ein berufliches Gymnasium der dreijährigen Aufbauform mit dem Ziel der allgemeinen Hochschulreife. Das profilbildende Fach Wirtschaft wird ab der Eingangsklasse konzentriert und vertieft unterrichtet. Die Ziele und Inhalte dieses Faches werden von Situationen und Problemen der Wirtschaft und der kaufmännischen Berufswelt abgeleitet. Im Rahmen der gymnasialen Oberstufe wird nicht nur die Studierfähigkeit durch Erlangung des Abiturs vermittelt, sondern auch eine berufliche Profilierung für anspruchsvolle Tätigkeiten in Wirtschaft und Verwaltung.

Ort der Informationsveranstaltungen:
Aula Haus C, Stadtgrabenstr. 2

Eingeladen sind interessierte Schülerinnen und Schüler sowie deren Eltern. Anmeldungen sind auch im Anschluss an die Informationsveranstaltungen möglich.

Bewerbungsunterlagen und Informationen:
Telefon 07251/783350 und auf der Website der Handelslehranstalt Bruchsal unter www.hla-bruchsal.de
Anmeldeschluss für Bewerbungen:
Donnerstag, 1. März 2007


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