Amtsblatt Bruchsal vom 18.12.2008

Handelslehranstalt
"Moonbucks" erwirbt Aktien von "Teenies' Coffee"

Am Freitag, 12. Dezember 2008, fuhren 13 Schüler und zwei Begleitlehrer im Rahmen des Comenius-Projekts "Be your own B.O.S.S." zur Partnerschule nach Grevenmacher/Luxemburg. Dort wurden sie als "alte Bekannte", herzlich von der Schulleitung, den Projektleitern und den teilnehmenden Schülern begrüßt. Nach einem Schulrundgang und einem stärkenden Mittagessen wohnten sie der anschließenden Gründungsversammlung der neuen Juniorenfirma bei. Trotz der heftigen Turbulenzen an den internationalen Finanzmärkten kauften die Schüler der Bruchsaler Juniorenfirma "Moonbucks" in einer spektakulären Übernahmeaktion fast 25% der Anteile der neuerrichteten luxemburger Juniorenfirma "Teenies' Coffee", die den Betrieb eines Bistros im Lycee Technique "Joseph Bech" zum Betriebszweck hat. Die Mitarbeiter von "Moonbucks" erkannten als Kaffeexperten sofort die Marktchancen, des neuen Unternehmens und stiegen ohne zu zögern ein. Die letzten Zweifel wurden auf der Aktionärsversammlung in Grevenmacher beseitigt. Hier stand die neue Unternehmensleitung Rede und Antwort und bestärkte das Vertrauen in das neue Unternehmen durch sachkundige Ausführungen.
Im Rahmen der Feierlichkeiten zur Neuerrichtung wurde auch das Bruchsaler Juniorenunternehmen "Moonbucks" vorgestellt und bei der Verkostung der aus Deutschland mitgebrachten Warenproben und bei perlendem Mineralwasser und luxemburger Spezialitäten entspann sich ein reger Austausch unter den "Geschäftspartnern".
Am nächsten Tag wurde der Arbeitsbesuch durch einen Rundgang durch die luxemburgische Hauptstadt abgerundet. Im "Kirchberg-Viertel", dem luxemburger Banken und EU-Viertel, wurde bereits nach einer Bank Auschau gehalten, bei der die zu erwartenden Überschüsse sicher angelegt werden können.
Nach der Ankunft in Bruchsal, am Samstag Abend, 13.12.2008, wurden die Jungunternehmer von dem entsprechenden heimischen Fahrpersonal abgeholt und sicher nach Hause gefahren.
Mit Spannung sehen alle der erneuten Begegnung mit den luxemburger und rumänischen Partnern im Februar 2009 entgegen, die dann leider schon die Schlußrunde der Begegnungen einläutet, da das Comenius-Projekt im Sommer 2009 ausläuft. Kurt Ochlich

Bruchsaler Jungunternehmer (Foto: Kurt Ochlich)





BNN vom 19.12.2008

Spektakuläre Übernahmeaktion

Handelslehranstalt Bruchsal. 13 Schüler und zwei Begleitlehrer fuhren im Rahmen des Comenius-Projekts „Be your own B.O.S.S.“ zur Partnerschule nach Grevenmacher/Luxemburg. Dort wurden sie als „alte Bekannte“, begrüßt. Nach einem Schulrundgang wohnten sie der anschließenden Gründungsversammlung der neuen Juniorenfirma bei. Trotz der heftigen Turbulenzen an den internationalen Finanzmärkten kauften die Schüler der Bruchsaler Juniorenfirma „Moonbucks“ in einer spektakulären Übernahmeaktion fast 25 Prozent der Anteile der neu errichteten luxemburgischen Juniorenfirma „Teenies Coffee“, die den Betrieb eines Bistros im Lycee Technique „Joseph Bech“ zum Betriebszweck hat.
Die Mitarbeiter von „Moonbucks“ erkannten als Kaffee-Experten sofort die Marktchancen des neuen Unternehmens und stiegen ohne zu zögern ein. Die letzten Zweifel wurden auf der Aktionärsversammlung in Grevenmacher beseitigt. Hier stand die neue Unternehmensleitung Rede und Antwort und bestärkte das Vertrauen in das neue Unternehmen durch sachkundige Ausführungen. Im Rahmen der Feierlichkeiten zur Neuerrichtung wurde auch das Bruchsaler Juniorenunternehmen „Moonbucks“ vorgestellt und bei der Verkostung der aus Deutschland mitgebrachten Warenproben und bei perlendem Mineralwasser und luxemburgischen Spezialitäten entspann sich ein reger Austausch unter den „Geschäftspartnern“.
Am nächsten Tag wurde der Arbeitsbesuch durch einen Rundgang durch die luxemburgische Hauptstadt abgerundet. Mit Spannung sehen alle der erneuten Begegnung mit den luxemburgischen und rumänischen Partnern im Februar 2009 entgegen, die dann die Schlussrunde der Begegnungen einläutet, da das Comenius-Projekt im Sommer 2009 ausläuft. BNN



BNN vom 06.12.2008

Mitmachen – Ehrensache!
Veronique ist eine von vielen Schülern, die gestern für einen guten Zweck arbeiteten

Von unserem Redaktionsmitglied Christina Zäpfel

Bruchsal. Nur die ersten zwölf Euro sind leicht verdientes Geld: Kaum hat Veronique Hillenbrand bei ihrem neuen Arbeitgeber John Deere im Bruchsaler Industriegebiet aufgeschlagen, gibt es schon eine Frühstückspause. Der Hersteller der großen Landmaschinen ist für einen Tag ihr Arbeitgeber, bis zum Nachmittag wird die 17-jährige Schülerin rund 100 Euro erwirtschaftet, zum ersten Mal auf einem Traktor gesessen haben und wissen, warum Material-Ausgangsscheine für den laufenden Produktionsbetrieb unglaublich wichtig sind. Die 100 Euro wandern am Ende eines anstrengenden Arbeitstages keinesfalls in die eigene Tasche, sondern werden für einen guten Zweck eingesetzt, genauer gesagt: „Wir spenden unser erarbeitetes Geld an die Caritas und die Aids-Hilfe“, erzählt Veronique, die mit zwei Schulkameraden der Bruchsaler Handelslehranstalt beim gestrigen internationalen Tag des Ehrenamts „Mitmachen Ehrensache“ angepackt hat.
Veronique hat ihr Klassenzimmer mit dem John-Deere-Personalbüro getauscht. Der Personalchef Volker Lüders findet schon morgens um acht zum Arbeitsantritt lobende Worte für die engagierten Jugendlichen. Einen kurzen Einblick in die Firmenphilosophie des amerikanischen Global Players und seiner bescheidenen Anfänge gibt es gratis obendrein. Weder Veronique, noch ihre Kollegen Daniel Schüle oder Lisa Winkler wissen, dass John Deere ein gewiefter Schmied am Mississippi war, der seinen Kumpels, wie Lüders erzählt, bei der landwirtschaftlichen Arbeit über die Schulter geschaut hat. Der erste selbstreinigende Stahlpflug war erfunden. 1837 war das, heute 2008 hat die Firma weltweit 54 000 Mitarbeiter, und ein bewunderndes Staunen huscht über die Gesichter der drei neuen Kollegen, der Eintags-Jobber, die nie in ihrem Leben zuvor mit den großen Landmaschinen, geschweige denn mit ihrer Produktion, in Berührung kamen.
„Das wichtigste ist: Passen Sie gut auf sich auf“, gibt Lüders den Jugendlichen noch schnell mit auf den Weg, bevor die drei in Richtung Schulungszentrum abschwirren. Mittlerweile ist das Frühstück verdaut, Zeit sich mitden großen Maschinen näher zu befassen.
Und da stehen die drei nagelneuen Traktoren mit ihren mannshohen Vorderrädern und jeder Menge High-Tech im Innern.
Lüders hatte schon „vorgewarnt“: „Unsere Landmaschinen, das sind nicht diese kleinen Traktoren mit der klapprigen Blechschüssel obendrauf, die man vielleicht noch von früher kennt.“ In der Tat – „die sind riesengroß“, staunt Veronique nicht schlecht. Das grüne Ungetüm baut sich regelrecht vor ihr auf, die ersten Schritte auf die Leiter zur Kabine zeugen von einem Mords-Respekt. In ihrer Freizeit tanzt die 17-jährige Kronauerin Ballett, treibt Sport und liest – bislang allerdings keine Lektüre über Mähdrescher, Feldhäcksler oder Rasenmäher für Golfplätze. Doch die Berührungsängste mit der Maschine sind schnell verflogen, und in der Kabine fühlt sie sich gleich richtig wohl. „Klar würde mir das auch mal Spaß machen, mit so einem Ding übers Feld zu brettern“, lacht sie und widmet sich der ersten Arbeit des Tages: Überall haften kleine Aufkleber, die es gilt abzureißen, damit der nagelneue Traktor in den Verkauf gehen kann. Auch ihre beiden jungen Kollegen zeigen sich angetan von den Maschinen.
Mittlerweile haben sie schon beinahe 40 Euro verdient – es wird Zeit fürs Mittagessen. Wie alle anderen Mitarbeiter gehen auch die drei Schüler in die Kantine, reihen sich in die Schlange und lassen sich ihr Mahl schmecken. Doch schon um eins stehen sie wieder am Arbeitsplatz: Veronique muss die Material-Ausgangsscheine sortieren. „Die Arbeit muss äußerst gewissenhaft gemacht werden“, gibt ihr ihre Chefin auf Zeit, Frau Khim, mit auf den Weg. Doch Veronique wird sich nichts zu schulden kommen lassen. Auch wenn sie von den vielen Kennzahlen auf den Zetteln nichts versteht, sortiert sie sie, wie angewiesen, nach Datum ein und hilft damit die Personalsachbearbeiterin Birgit Khim, die sagt: „Wir haben darauf geachtet, dass die Jugendlichen reale Aufgaben bekommen, die unsere Mitarbeiter entlasten“.
Der 20-jährige Daniel arbeitet einen Tag lang im Einkauf mit, die Bruchsalerin Lisa muss Dokumente einscannen. Veronique jedenfalls macht die Arbeit auf Zeit jede Menge Spaß, so sehr sogar, dass sie viel lieber arbeiten gehen würde, als zur Schule. „Das ist einfach ein ganz anderes Lebensgefühl“, schwärmt sie. Und dass die drei mit dem Geld nicht mal ihre eigene Kasse aufbessern können, sondern die verdienten Euros niemals zu Gesicht bekommen, macht ihnen rein gar nichts. „Im Gegenteil“, sagt Veronique. „Wir könnten das Geld ja gar nicht selbst aufbringen.
Das Projekt ermöglicht es erst, dass sich auch junge Leute engagieren können.“ Mittlerweile haben die „Tagelöhner“ ihr Soll erfüllt, was jetzt kommt, ist nur noch Kür.
Sie bekommen einen Rundgang durchs Kabinenwerk und gehen dann am Ende mit dem wirklich guten Gefühl nach Hause, richtig produktiv gewesen zu sein.
Und zwar im doppelten Sinne: fürs Unternehmen und für den guten Zweck.



DAS MÄDCHEN UND DIE MASCHINE: Veronique Hillenbrand packt bei John Deere an und spendet den Lohn für die Bruchsaler Caritas. Foto: Zäpfel



Amtsblatt Bruchsal vom 23.10.2008

Handelslehranstalt Bruchsal

„Setzt euch Ziele und glaubt an sie“

Er überzeugt Jugendliche, motiviert sie für ihre Leben: Christian Bischoff, ehemaliger Basketballspieler in der Bundesliga und jetzt freiberuflicher Basketballtrainer präsentierte mit seinem Programm „Mach den positiven Unterschied“ zwei etwas andere Unterrichtsstunden in der Aula der HLA.

Er zeigt, wie man durch Einmaligkeit und Teamfähigkeit den Weg aus dem Mittelmaß zu befriedigenden Höchstleistungen finden kann. „Wer Erfolg haben möchte, braucht meistens nicht mehr Talent. Jeder Mensch besitzt einzigartige Talente. Die entscheidenden Faktoren sind Wille, Enthusiasmus und Disziplin“, meint der Redner und führt Beispiele aus seinem eigenen Leben an. Mit 13 wollte er Fußball-, Tischtennis- und Basketballprofi zugleich werden. Nachdem er mit dieser Vorstellung „auf die Nase gefallen“ war, wurde er mit 16 Jahren der jüngste Nationalspieler in der Bundesliga und mit 25 Jahren der jüngste Bundesliga Chef-Trainer. Dabei ist es die Orientierung an den eigenen Zielen, die ausschlaggebend für den persönlichen Erfolg ist. Brav griffen 200 Schülerhände zu Block und Kugelschreiber, als er die Order ausgab: „Setzt euch Ziele, schreibt sie auf, glaubt aber auch an eure Ziele.“

Wichtig ist, so Bischoff, dass die Menschen die volle Verantwortung für sich und ihr eigenes Leben übernehmen. Dies wiederum bedeutet, dass die eigene Einstellung am wichtigsten ist. Erleichterungen auf diesem Weg können die „einfachsten Dinge“ sein. Komplimente machen oder einfach mal „Danke“ sagen, dies macht den positiven Unterschied aus. Die 200 Schüler/innen je Vortrag, die aus allen Schularten vertreten waren, bedanken sich bei ihren Sitznachbarn, ihren Lehrern und der Schulleitung. Ein für alle sehr emotionaler Moment: Außenseiter wurden beachtet, Streitereien vergessen und in manchen Ecken der Aula gab es sogar Küsschen.

Durch eine sehr bildliche Darstellung in Form einer „Lebenspyramide“ wurden den Teilnehmern die zehn wichtigsten persönlichen Lebens-Einstellungen und Gemeinschaftswerte vermittelt. So symbolisierten beispielsweise eine Wasserflasche und ein Glas die effektive Ausschöpfung von Talenten. Die richtige Reihenfolge bei der Anordnung von Kieselsteinen und Sand in einem Behälter veranschaulichte, dass man sich im Leben Prioritäten setzen sollte.

Wie der Beifall zeigt, hat Christian Bischoff seine Botschaft erfolgreich vermittelt – zumindest für eine Weile. Doch wie lange man motiviert bleibt, entscheidet letztendlich jeder für sich. Dass die Schule aber einen wesentlicher Sockel für das eigene Leben darstellt und dass man diesen Sockel „stabil halten sollte“, war im Anschluss an die Veranstaltung jedem Schüler, jeder Schülerin der Handelslehranstalt klar.

Andrea Nemeth/ Magdalena Miklosch



BNN vom 25.09.2008

Hervorragendes Abitur und Sozialengagement
Michelle Zimmermann ist Stipendiatin der Schnabel-Henning- / Klaus-Tschira-Stiftung

Bruchsal (art). „Es ist alles so gekommen, wie ich es mir vorgestellt und gewünscht habe“, sagt Michelle Zimmermann aus Oberöwisheim, frisch gebackene Stipendiatin der Schnabel-Henning-Stiftung in der Klaus-Tschira-Stiftung (KTS).
Jedes Jahr vergibt die KTS Stipendien für Absolventen Bruchsaler Gymnasien, die an der International University in Bruchsal studieren können. Dafür übernimmt die Stiftung die jährlichen Studiengebühren von 10 000 Euro und gibt zusätzlich noch 2 500 Euro für die Lebenshaltungskosten. Michelle Zimmermann ist aus dem aktuellen Abiturjahrgang die Auserwählte. Maximal drei Stipendien pro Jahr werden vergeben. Die junge Studentin hat ihr Abitur am Wirtschaftsgymnasium in Bruchsal abgelegt.
„Wir haben Michelle Zimmermann ausgewählt, zum einen wegen ihrer hervorragenden Leistungen im Abitur, aber auch wegen ihres starken Interesses an der Fachrichtung, das sie bereits in ihrer Schulzeit unter Beweis gestellt hat und wegen ihres sozialen und ehrenamtlichen Engagements sowohl in der Schule als auch im heimischen Sportverein als Jugend-Trainerin“, sagte Dr. Peter Saueressig, der Verantwortliche für das Stipendiaten-Netzwerk in der Klaus-Tschira-Stiftung. Seit etwas mehr als einer Woche lebt Michelle Zimmermann jetzt auf dem Campus. „Man betritt eine andere Welt, wenn man auf das Gelände kommt“, sagt sie. Es ist Bedingung der Stiftung, auf dem Campus zu leben, auch wenn man aus der Region kommt und zu Hause wohnen könnte. Michelle Zimmermann hat sich dem gern gestellt. „In unserer ‚internationalen’ Vierer-Wohngruppe ist immer etwas los“, sagt sie. Zwei Mitbewohner kommen aus Süddeutschland und eine aus Schleswig-Holstein. Sie ist bereits nach einer Woche überzeugt: „Wenn man nicht hier lebt, verpasst man etwas. Und auch die Lernbedingungen mit den technischen Möglichkeiten sind hier natürlich viel besser als zu Hause.“



DIE NEUE STIPENDIATIN der Klaus-Tschira-Stiftung, Michelle Zimmermann, erhält eine Grundausstattung fürs Studium von Dr. Peter Saueressig, verantwortlich für das Stipendiaten-Netzwerk, daneben Kanzler Michael Scheithauer und Professor Ian Cloete, Präsident der IU (von links). Foto: art



BNN vom 18.07.2008

DEN PREIS des Landkreises für das jahrgangsbeste Abitur der beruflichen Gymnasien in der Trägerschaft des Kreises ging an einen Abiturienten der Handelslehranstalt Bruchsal: Damian Berle erhielt von Schulleiter Gerold Greil die mit 250 Euro dotierte Auszeichnung. Foto: pr



Amtsblatt Bruchsal vom 10.07.2008

Handelslehranstalt Bruchsal: „Zeitarbeit: (Aus-)Nutzen?"

An der Handelslehranstalt Bruchsal fand jetzt eine Podiumsdiskussion zum Thema: „Zeitarbeit: (Aus-)Nutzen?" statt.

Neben den Schülern des Berufskollegs waren: der Geschäftsführer einer Zeitarbeitsfirma, Herr Rüdiger Probst (Select GmbH), der Zeitarbeiter Herr Wolfgang Samstag (Select GmbH) und der technische Betriebsleiter Herr Andreas Dressler (Wolter GmbH & Co. KG) sowie die Moderatorin Frau Miklosch ( Handelslehranstalt) anwesend.

Herr Probst startete mit einer Präsentation und führte uns in die Historie der Zeitarbeit ein, wobei er den Anwesenden grundlegende Informationen zum Thema „Zeitarbeit" vermittelte.
Die seit den 60er Jahren etablierten Zeitarbeitsfirmen beschäftigen derzeit 731000 Arbeitnehmer, das macht etwa 1,5 % der gesamten Beschäftigten in Deutschland aus.
Etwa 30 % der Zeitarbeiter werden von Einsatzbetrieben übernommen (sogenannter Klebeeffekt), denn Zeitarbeitnehmer beweisen Flexibilität und qualifizieren sich für die Zukunft.

Im Anschluss an den Vortrag von Herrn Probst bekamen die Schüler einen ausführlichen Erfahrungsbericht über Zeitarbeit von Herrn Samstag, selbst seit 14 Jahren überzeugter Zeitarbeiter bei der Select GmbH. Seine ausschließlich positiven Erzählungen rückten die Zeitarbeit aus dem schlechten Licht, in dem sie vielen Menschen erscheint.

Zum Schluss des ersten Teiles berichtete uns Herr Dressler über seine Erfahrungen mit Zeitarbeitern. Die Wolter GmbH & Co. KG ist seit 1998 Kunde der Select GmbH und konnte bisher überwiegend positive Erfahrungen mit Zeitarbeitern sammeln. Vor allem die hohe Flexibilität der Firma durch die Zeitarbeitnehmer macht den Einsatz von Zeitarbeitnehmern effektiv.

Der zweite Teil stand ganz im Zeichen der Diskussion „Zeitarbeit: (Aus-)Nutzen?" und die Schüler stellten interessierte Fragen zum Thema Zeitarbeitnehmer, Bezahlung, gesetzliche Regelungen, negative Erfahrungen usw..
Geduldig und ausführlich beantworteten die drei Referenten jede Frage.

Am Ende der Diskussion war klar, dass das „Aus-" aus der Themenüberschrift zu streichen war. Mit treffenden Argumenten überzeugten Herr Probst, Herr Samstag und Herr Dressler die kritischen Zuschauer und rückten das Thema Zeitarbeit in ein neues Licht.

Janina Vetter 1BK 1/4





BNN vom 08.07.2008

Fünf Schulen holen Berufswahl-Siegel
Anerkennung für herausragende Leistungen bei der Berufswahlvorbereitung

Baden-Baden (BNN). In einer Feierstunde in Baden-Baden erhielten fünf Schulen aus der Region Bruchsal das Berufswahl-Siegel der Landesstiftung Baden-Württemberg. Mit dem Siegel werden Schulen ausgezeichnet, die sich in herausragender und beispielhafter Weise um ihre Schüler bemühen und ihnen bei der Wahl eines Berufes mit Rat und Tat zur Seite stehen. Die Handwerkskammer Karlsruhe und die Industrie- und Handelskammer Karlsruhe überreichten die Auszeichnung an die Vertreter der Thomas-Morus-Realschule Östringen, Alfred-Delp-Realschule Ubstadt-Weiher, Bolantenschule Wiesental, Handelslehranstalt Bruchsal sowie die Hieronymus-Nopp-Schule Philippsburg. Insgesamt erhielten 14 Schulen in der TechnologieRegion Karlsruhe das Siegel.
350 duale Ausbildungsberufe stehen den Schulabgängern theoretisch offen. Aber nicht die Menge bereite Probleme, so der Vizepräsident der IHK Karlsruhe, Richard Schmitz: „Vielmehr haben wir das Problem, dass die Jugendlichen nur eine Handvoll der Ausbildungsberufe kennen und der Rest überhaupt nicht wahr genommen wird.“ Es müsse nicht immer der Mechatroniker, Industriemechaniker oder die Bürokauffrau sein, warum nicht Textilreiniger, Holzbearbeitungsmechaniker oder Fachkraft für Lagerlogistik. „Alles Berufe, für die die Perspektiven sehr gut sind und für die immer Auszubildende gesucht werden“, führte er weiter aus. Die regionale Wirtschaft und damit die gesamte TechnologieRegion Karlsruhe sei darauf angewiesen, mehr ausbildungsfähige und ausbildungswillige Jugendliche zu bekommen. Deshalb habe die IHK Karlsruhe eine Bildungsoffensive gestartet. Kern dieser Offensive sei das Projekt „Wirtschaft macht Schule“.
„Unser Ziel ist es, dass bis Ende 2009 alle weiterführenden allgemeinbildenden Schulen in der Berufsvorbereitung mit mindestens einem Unternehmen kooperieren. Nur wenn wir viel intensiver als bisher Kooperationen zwischen Schulen und Unternehmen fördern, können wir die Jugendlichen schon während ihrer Schulzeit für das spätere Arbeitsleben begeistern“, so Schmitz.
Viele Jugendliche stehen am Ende ihrer Schulzeit vor einer großen Herausforderung: Sie müssen sich je nach individueller Situation zwischen rund 350 dualen Ausbildungsberufen, zahlreichen fachschulischen Ausbildungsgängen und einer kaum überschaubaren Zahl an Studiengängen für „ihren“ Beruf entscheiden. Es ist eine Entscheidung, die ihren weiteren Lebensweg ganz entscheidend bestimmt und deshalb möglichst gut vorbereitet sein muss.
Die Berufs- und Studienwahlorientierung junger Menschen in Baden-Württemberg ist daher eine wichtige Aufgabe von Schulen und ihren Partnern. Mit dem Projekt „BoriS – Berufswahl-Siegel Baden-Württemberg“ hat die Landesstiftung Baden-Württemberg ein Netzwerk initiiert, das landesweit die Zusammenarbeit beim Übergang Schule – Beruf stärken soll.



BERUFSVORBEREITUNG mit Qualität wurde in Baden-Baden ausgezeichnet. Mit dabei fünf Schulen aus dem Raum Bruchsal. Foto: Hölle






Amtsblatt Bruchsal vom 03.07.2008

Abitur am Wirtschaftsgymnasium Bruchsal erfolgreich gemeistert



Wie in jedem Jahr organisierte auch der diesjährige Abi-Jahrgang seinen Abschlussball selbst. Mit Musik zogen die 100 Abiturienten, dem Anlass gemäß festlich gekleidet, klassenweise in den Festsaal des Bürgerzentrums ein, wo sie und alle geladenen Festgäste von dem Leiter des Wirtschaftsgymnasiums Siegfried Baumgärtner begrüßt wurden.
Schulleiter Gerold Greil würdigte in seiner anschließenden Rede die Leistungen der Abiturienten, das Engagement der Pädagogen bei der Wissensvermittlung, Erziehungs-arbeit und Leistungsbewertung sowie den nicht zu unterschätzenden Einsatz der Personen aus Familie und Freundeskreis.
Vor der Zeugnisvergabe wies Herr Greil noch darauf hin, dass er das Abiturzeugnis als Berechtigung zum lebenslangen Weiterlernen bewerte und gab den erfolgreichen Schulabgängern den Wunsch mit auf den Weg, das an der Schule erworbene Wissen und Handwerkszeug verantwortungsbewusst anzuwenden.
Die Klassenlehrer überreichten nun in einer letzten Amtshandlung ihren Schülern das Abiturzeugnis. Die Abiturienten verabschiedeten sich von ihren Lehrern mit kreativen und fantasievollen Aufmerksamkeiten.
Traditionsgemäß trat dann der Scheffelpreisträger, für den Abiturjahrgang 2008 Fabien Knaus, ans Rednerpult und ließ in seiner Rede die drei Jahre am Wirtschaftsgymnasium Revue passieren, wobei er auch auf die Verunglimpfung der deutschen Sprache im Rahmen der Globalisierung einging.
Nach einem von den Abiturienten gestalteten unterhaltsamen Programm kamen noch einmal alle Abiturienten auf die Bühne, um zum Abschied das eigens für diesen Auftritt gedichtete Abiturlied zu singen.

Text:Gerhard Weiß

Foto: Ochlich





BNN vom 28.06.2008

Zeugnisse beim Abschlussball

Aus den Schulen

Wirtschaftsgymnasium Bruchsal. Wie in jedem Jahr organisierte auch der diesjährige Abi-Jahrgang seinen Abschlussball selbst. Mit Musik zogen die 100 Abiturienten, dem Anlass gemäß festlich gekleidet, klassenweise in den Festsaal des Bürgerzentrums ein, wo sie und alle geladenen Festgäste von dem Leiter des Wirtschaftsgymnasiums Siegfried Baumgärtner begrüßt wurden.
Schulleiter Gerold Greil würdigte in seiner Rede die Leistungen der Abiturienten, das Engagement der Pädagogen bei der Wissensvermittlung, Erziehungsarbeit und Leistungsbewertung sowie den nicht zu unterschätzenden Einsatz der Personen aus Familie und Freundeskreis. Vor der Zeugnisvergabe wies Greil darauf hin, dass er das Abiturzeugnis als Berechtigung zum lebenslangen Weiterlernen bewerte und gab den erfolgreichen Schulabgängern den Wunsch mit auf den Weg, das an der Schule erworbene Wissen und Handwerkszeug verantwortungsbewusst anzuwenden.
Die Klassenlehrer überreichten nun in einer letzten Amtshandlung ihren Schülern das Abiturzeugnis. Traditionsgemäß trat der Scheffelpreisträger, für den Abiturjahrgang 2008 Fabien Knaus, ans Rednerpult und ließ in seiner Rede die drei Jahre am Wirtschaftsgymnasium Revue passieren, wobei er auch auf die Verunglimpfung der deutschen Sprache im Zuge der Globalisierung einging.



Amtsblatt Bruchsal vom 19.06.2008

Handelslehranstalt Bruchsal auf der Ausbildungsmesse in Oberderdingen am 14. Juni 2008

Am Samstag, den 14. Juni 2008 konnten sich auf der Ausbildungsmesse in der Aschingerhalle in Oberderdingen viele Schülerinnen und Schüler individuell über Bildungswege informieren, welche die Handelslehranstalt Bruchsal als weiterführende berufliche Schule bietet.

Als Partner in der Dualen Berufsausbildung werden in Kooperation mit den Ausbildungsbetrieben fachtheoretische Inhalte vermittelt in den Berufen Industriekauffrau/-kaufmann, Kauffrau/Kaufmann im Groß- und Außenhandel oder im Einzelhandel, Bürokauffrau/-kaufmann sowie Verkäuferin/Verkäufer.

In den weiterführenden Vollzeitschularten bietet die Handelslehranstalt Schulabschlüsse mit einer breiten kaufmännischen Grundbildung, die sich nicht nur an beruflichen Zielen im kaufmännischen Bereich orientiert. Die vielfältigen wirtschaftlichen Verflechtungen in unserer Gesellschaft betreffen alle Lebensbereiche des Menschen.

Im Anschluss an die Hauptschule kann in der zweijährigen Berufsfachschule für Wirtschaft (Wirtschaftsschule) der mittlere Bildungsabschluss erreicht werden. Absolventen, die bereits einen mittleren Bildungsabschluss haben, können im Berufskolleg die Fachhochschulreife oder im Wirtschaftsgymnasium die Allgemeine Hochschulreife (Abitur) erlangen.

Viele wichtige Informationen konnten am Samstag direkt vor Ort in Erfahrung gebracht und auch in Informationsschriften mitgenommen werden. Zudem sind diese jederzeit aktuell auf den Internetseiten der Handelslehranstalt (www.hla-bruchsal.de) abrufbar.

Am Samstag, den 05. Juli 2008 stehen Kolleginnen und Kollegen der Handelslehranstalt auf dem Markt der Berufe in der Stadthalle in Östringen wieder als Ansprechpartner für eine individuelle Beratung zur Verfügung.

Carsten Wolz




Amtsblatt Bruchsal 17.04.2008

Handelslehranstalt
Schüler jobbten für den guten Zweck


Die Schülerinnen und Schüler der Handelslehranstalt Bruchsal übergaben dem Kinderhaus St. Raphael einen Scheck im Wert von 1045,44 Euro. Geld, das 29 Schüler und Schülerinnen der Berufsfachschule Wirtschaft im Rahmen der Aktion „Mitmachen Ehrensache“ erarbeitet hatten.
Am Tag des Internationalen Ehrenamtes, dem 05. Dezember 2007, drückten 29 Schülerinnen und Schüler der Berufsfachschule Wirtschaft der Handelslehranstalt Bruchsal ausnahmsweise einmal nicht die Schulbank, sondern gingen bei einem Arbeitgeber ihrer Wahl jobben. Dabei arbeiteten sie bei verschiedensten Unternehmen der Region. So unterschiedlich die Unternehmen, so unterschiedlich auch die Tätigkeiten, denen die Schüler an diesem Tag nachgingen. Die Schülerinnen und Schüler hatten dadurch nicht nur die Möglichkeit sich für einen guten Zweck zu engagieren, sondern auch Einblicke in die Arbeits- und Berufswelt zu bekommen. Das verdiente Geld steckten sie nicht in die eigene Tasche, sondern spendeten es einer ausgewählten sozialen Institution, dem Kinderhaus St. Raphael in Bruchsal. Diese Einrichtung der Jugend- und Erziehungshilfe, fördert und unterstützt Kinder und Familien in besonderen Lebenssituationen. Insgesamt haben die Jugendlichen im Rahmen der Aktion „Mitmachen Ehrensache“ 1045,44 Euro erwirtschaftet. Im feierlichen Rahmen übergaben die Schülerinnen und Schüler dem Leiter des Kinderhauses St. Raphael, Herrn Fleischmann, am Mittwoch den Scheck. Das Geld soll dem Heimbereich des Kinderhauses zu Gute kommen, betonte Herr Fleischmann und bedankte sich bei den Jugendlichen. Auch Herr Greil, Schulleiter der Handelslehranstalt, lobte bei der feierlichen Scheckübergabe das soziale Engagement der Jugendlichen. „Für uns war es wirklich interessant, einen Einblick in das jeweilige Unternehmen zu bekommen“, erklärten die Schüler.

Magdalena Miklosch




Schüler der HLA überreichen den Scheck an Herrn Fleischmann, den Leiter des Kinderhaus St. Rafael.
Foto: Kurt Ochlich




BNN vom 11.04.2008

Eigene Arbeitskraft für den guten Zweck

Bruchsal (leja). 1 045 Euro haben Schüler der Bruchsaler Handelslehranstalt an das Kinderhaus St. Raphael gespendet. Das Geld kommt den Jugendgruppen des Hauses zugute, die im Sommer für 14 Tage auf eine Freizeit fahren. „Dieser Urlaub ist wichtig für das Zusammengehörigkeitsgefühl in den Gruppen und dafür ist das Geld gut angelegt“, erklärt Heimleiter Thomas Fleischmann bei der Übergabe des Schecks.
29 Jugendliche hatten im Dezember vergangenen Jahres, am Tag des Ehrenamtes, ihre Arbeitskraft für den guten Zweck eingesetzt. „Wir haben unseren Schülern vorgeschlagen, dass sie für einen Tag bei einer Firma arbeiten können und den Lohn dann spenden“, berichtet Magdalena Miklosch, Lehrerin an der Handelslehranstalt.
Die Teilnahme sei freiwillig gewesen und auch die Auswahl der Unternehmen wurde den Schülern überlassen. In Banken, Autohäusern, Ingenierbüros oder Drogeriemärkten halfen die Schüler einen Tag aus. „Und wir konnten unser Wissen aus dem Fach BWL dort anwenden“, berichteten die Schüler bei der Scheckübergabe. „Einige Betriebe seien noch großzügiger gewesen und hatten mehr gespendet als der erforderliche Tageslohn“, ergänzte Gerold Greil, Schulleiter der Handelslehranstalt.
Das Kinderhaus St. Raphael besteht aus einem Heim für Erziehungshilfe, einer Kindertagesstätte und einem Hort. Damit sich die Wirtschaftsschüler und Bewohner des Kinderhauses besser kennenlernen, soll bald ein Treffen organisiert werden.



DEM KINDERHAUS ST. RAPHAEL spendeten Schüler der Landeslehranstalt über 1 000 Euro. Die 29 Jugendlichen hatten für einen Tag in einem Betrieb gearbeitet und ihren Tageslohn zur Verfügung gestellt. Mit dem Geld wird der Urlaub der Heimkinder unterstützt. Foto: leja




BNN vom 17.03.2008

Regionalgruppe „Kraichgau“
Berufsschullehrerverband fasst Berufssparten zusammen

Bruchsal (ubk). Mit den illustren Etikettierungen WuV, TuG und HPSL versehen versammelten sich die Berufsschullehrerinnen und Lehrer der Kraichgauer Berufsschulen im Konferenzraum der Balthasar-Neumann-Schule I in Bruchsal, um einige Monate nach der Stuttgarter Fusionstagung zum BLV Baden-Württemberg ihr eigenes „Paket“ zu schnüren, sprich ihre Regionalgruppe zu gründen.
Die ehemals eigenständigen Berufsschullehrerverbände BLBS (Gewerbler), VLW (Kaufleute) sowie VHL (Hauswirtschaftler, Sozialberufler und Landwirte) existieren also noch in sogenannten Fachgruppen innerhalb des Gesamtverbandes weiter. Diese Fachgruppen sind auf der Ebene aller vier Landesbezirke (die den vier Regierungsbezirken entsprechen) zu finden – und damit per se auch in den Basisgruppen des BLV, in den Regionalgruppen. Von den acht Regio-Gruppen Nordbadens belegen die „Kraichgauer“ nun den Listenplatz zehn.
Unter der Leitung des Landesbezirksvorsitzenden Gerhard Gräber fand die Gründungsversammlung im Konferenzzimmer der Balthasar-Neumann-Schule I statt – von ihrem „Hausherrn“, Oberstudiendirektor Herbert Schäffner herzlich willkommen geheißen. Aus der Stuttgarter „Zentrale“ war der stellvertretende Landesvorsitzende Herbert Huber erschienen, der über elementare Probleme und Anliegen des Verbandes referierte.
Zum 1. Vorsitzenden wählten die versammelten BLV-Mitglieder den Brettener Stefan Keim. Er gehört der Fachgruppe „Technik und Gewerbe“ (TuG) an. Seine beiden Stellvertreter sind Roland Ernst, Fachgruppe „Wirtschaft und Verwaltung“ (WuV) sowie Gabriele Barth, Fachgruppe „Hauswirtschaft, Pflege, Sozialarbeit und Landwirtschaft“ (HPSL).
Im rollierenden System werden sich die Vertreter der drei Fachgruppen im Vorsitz ablösen im Turnus von drei Jahren. Gemeinsam mit ihrem Regionalgruppenchef Stefan Keim bilden Roland Kneis und Walter Lühr vom GBZ Bruchsal innerhalb der Fachgruppe TuG künftig ein „Trio“.
Auch die Pensionäre können die Verbandspolitik aktiv mitgestalten – von der Landesebene bis in die Regionalebene hinab. Dem Heidelsheimer Dieter Ehrhardt (TuG) ist hier die Federführung im Kraichgau übertragen worden.



Amtsblatt vom 06.03.2008

Handelslehranstalt Bruchsal
Deutsch/Französischer Schüleraustausch

In Begleitung ihrer Lehrerinnen Béatrix Hansemann und Laure Lescure besuchten vom 23. Februar bis 1. März 2008 14 Schülerinnen und Schüler der französischen Schule LEAP „La Gardiole“ aus Gigean in der Nähe von Montpellier/Südfrankreich ihre deutsche Partnerschule in Bruchsal. Zwar sprechen die Gastschüler/Innen fast kein Wort deutsch, doch zeigten sie sich von Anfang an sehr interessiert, ihr Nachbarland zu entdecken. Besonders erfreut waren sie über den herzlichen Empfang, den ihnen ihre deutschen Gastfamilien in Bruchsal und Umgebung bereiteten, was die Berührungsängste schnell zu überwinden half. Entsprechend offen zeigten sich die correspondant(e)s auch gegenüber neuen Essgewohnheiten und selbstverständlich häufigem Ausgehen. Zudem erwiesen sich die französischen Schülerinnen und Schüler während der vielen von Herrn Manfred Trupka, Französischlehrer an der HLA, hervorragend organisierten und durchgeführten Besichtigungen und Rundgängen als äußerst wissbegierig. Auf dem Plan standen neben dem Besuch des Kindergartens „Käthe Luther“ in Bruchsal und des Bruchsaler Schlosses, der Brauerei „Palmbräu“ in Eppingen, des Landesmuseums für Technik und Arbeit in Mannheim, auch der Besuch des „Mathilde-Vogt-Hauses“(Seniorenzentrum) in Heidelberg, des weltberühmten Heidelberger Schlosses sowie des ZKM in Karlsruhe.
Natürlich fehlte auch ausgiebiges Shopping in Heidelberg, Mannheim und Karlsruhe nicht. Wie schon im vergangenen Jahr durften sich die französischen und deutschen Schüler sowie ihre Begleiter wieder auf ein Empfangsfrühstück am 25.2. und auf ein exzellentes Abendessen in der Handelslehranstalt Bruchsal am 27.2. freuen. Das Abendessen mit Spezialitäten der Region war, wie schon in den Jahren zuvor, von der ehemaligen Lehrerin der HLA, Frau Ingrid Zimmermann, vorbereitet worden. Zum Anlass der Feier betonte der Schulleiter der Handelslehranstalt Bruchsal, Herr Gerold Greil, auf Französisch seine Freude über den 5. Austausch und hob den Stellenwert von Schulpartnerschaften für die Entwicklung der Schüler beider Länder hervor. Eine französische Schülerin bedankte sich mit einigen Sätzen für die Gastfreundschaft der deutschen Familien und für das interessante Programm. Gerne wären die französischen Gäste länger in Deutschland geblieben, doch am 1. März hieß es wieder mit vielen „bisous“ und Tränen Abschied nehmen. Um 5:20 Uhr morgens fuhren die französischen Freunde vom Heidelberger Hauptbahnhof mit dem Hahn-Shuttle zum Flughafen, von wo sie um 10:00Uhr wieder in ihre Heimat ans Mittelmeer flogen. Ihre deutschen correspondant(e)s freuen sich nun sehr auf den Gegenbesuch im Languedoc vom 29. März – 5. April 2008.

Manfred Trupka



BNN vom 09.02.2008

Handelslehranstalt Bruchsal
Kaufmännische Berufsschule · Berufsfachschule für Büro und Handel ·
Berufsfachschule für Wirtschaft – Wirtschaftsschule · Kaufmännisches
Berufskolleg I+II · Kaufmännisches Berufskolleg mit Übungsfirma ·
Wirtschaftsgymnasium

Anmeldezeiten für das Schuljahr 2008/09:
Montag bis Donnerstag, 7.30–12.30 Uhr, 13.30–15.30 Uhr,
Freitag, 7.30–14.00 Uhr, Sekretariat – Zimmer 202.

Informationsveranstaltungen:

Dienstag, 12. Februar 2008, 19 Uhr

Berufsfachschule für Büro und Handel
Die Ausbildung an der Berufsfachschule für Büro und Handel, die
zwei Jahre dauert, soll zu einer qualifizierten Bürotätigkeit im schreibtechnischen-
verwaltenden Bereich befähigen, die dazu erforderlichen
kaufmännischen Grundkenntnisse vermitteln und die Allgemeinbildung
vertiefen. Voraussetzung ist der Hauptschulabschluss
(Deutsch mindestens „ausreichend“) oder ein gleichwertiger Abschluss.

Wirtschaftsschule
Die Wirtschaftsschule führt in zwei Jahren zur Fachschulreife, der
sog. „Mittleren Reife“ und bereitet auf eine spätere berufliche
Ausbildung oder auf den Besuch weiterführender Schulen (Wirtschaftsgymnasium,
Berufskolleg, u. a.) vor. Die Aufnahme ist nach
der Klasse 9 der Hauptschule (Hauptschulabschluss mit einem
Durchschnitt von mindestens 3,0 aus den Noten der Fächer
Deutsch, Englisch und Mathematik und Deutsch mindestens „befriedigend“),
der Realschule, dem Gymnasium und unter bestimmten
Voraussetzungen nach der Klasse 8 der Hauptschule möglich.

Mittwoch, 13. Februar 2008, 18.30 Uhr

Berufskolleg I
Das kaufmännische Berufskolleg I ist ein einjähriger Bildungsgang, der
auf dem Mittleren Bildungsabschluss (sog. „Mittlere Reife“) aufbaut und
auf eine spätere berufliche Ausbildung oder auf den Besuch des kaufmännischen
Berufskollegs II vorbereitet und damit den Erwerb der
Fachhochschulreife ermöglicht.

Berufskolleg II
Die einjährige Ausbildung am kaufmännischen Berufskolleg II baut
auf dem BK I-Abschluss auf und soll mit ihren kaufmännischen Lerninhalten
auf eine betriebliche Ausbildung vorbereiten. Mit dem erfolgreichen
Abschluss des BK II erwerben die Schüler die Fachhochschulreife
und können bei Besuch des Zusatzunterrichts die Berufsbezeichnung
„staatlich geprüfter Wirtschaftsassistent“ führen.

Mittwoch, 13, Februar 2008, 19.30 Uhr

Wirtschaftsgymnasium
Das Wirtschaftsgymnasium ist ein berufliches Gymnasium der dreijährigen
Aufbauform mit dem Ziel der allgemeinen Hochschulreife.
Das profilbildende Fach Wirtschaft wird ab der Eingangsklasse konzentriert
und vertieft unterrichtet. Die Ziele und Inhalte dieses Faches
werden von Situationen und Problemen der Wirtschaft und der kaufmännischen
Berufswelt abgeleitet. Im Rahmen der gymnasialen
Obertsufe wird nicht nur die Studierfähigkeit durch Erlangung des Abiturs
vermittelt, sondern auch eine berufliche Profilierung für anspruchsvolle
Tätigkeiten in Wirtschaft und Verwaltung.

Ort der Informationsveranstaltungen: Aula Haus C, Stadtgrabenstr.
2. Eingeladen sind interessierte Schülerinnen und Schüler
sowie deren Eltern. Anmeldungen sind auch im Anschluss an
die Informationsveranstaltungen möglich.

Bewerbungsunterlagen und Informationen:
Telefon: 0 72 51/78 33 50 und auf der Website der Handelslehranstalt
Bruchsal unter www.hla-bruchsal.de

Anmeldeschluss für Bewerbungen:
Samstag, 1. März 2008




Amtsblatt Bruchsal vom 07.02.2008

Handelslehranstalt Bruchsal

Die Handelslehranstalt Bruchsal bietet folgende Informationsveranstaltungen an:

Dienstag, 12. Februar 2008, 19:00 Uhr

Berufsfachschule für Büro und Handel

Die Ausbildung an der Berufsfachschule für Büro und Handel, die zwei Jahre dauert, soll zu einer qualifizierten Bürotätigkeit im schreibtechnischen-verwaltenden Bereich befähigen, die dazu erforderlichen kaufmännischen Grundkenntnisse vermitteln und die Allgemeinbildung vertiefen. Voraussetzung ist der Hauptschulabschluss (Deutsch mindestens „ausreichend“) oder ein gleichwertiger Abschluss.

Wirtschaftsschule

Die Wirtschaftsschule führt in zwei Jahren zur Fachschulreife, der sog. „Mittleren Reife“ und bereitet auf eine spätere berufliche Ausbildung oder auf den Besuch weiterführender Schulen (Wirtschaftsgymnasium, Berufskolleg, u.a.) vor. Die Aufnahme ist nach der Klasse 9 der Hauptschule (Hauptschulabschluss mit einem Durchschnitt von mindestens 3,0 aus den Noten der Fächer Deutsch, Englisch und Mathematik und Deutsch mindestens „befriedigend“), der Realschule, dem Gymnasium und unter bestimmten Voraussetzungen nach der Klasse 8 der Hauptschule möglich.

Mittwoch, 13. Februar 2008, 18:30 Uhr

Berufskolleg I
Das kaufmännische Berufskolleg I ist ein einjähriger Bildungsgang, der auf dem Mittleren Bildungsabschluss (sog. „Mittlere Reife“) aufbaut und auf eine spätere berufliche Ausbildung oder auf den Besuch des kaufmännischen Berufskollegs II vorbereitet und damit den Erwerb der Fachhochschulreife ermöglicht.

Berufskolleg II
Die einjährige Ausbildung am kaufmännischen Berufskolleg II baut auf dem BK I-Abschluss auf und soll mit ihren kaufmännischen Lerninhalten auf eine betriebliche Ausbildung vorbereiten.

Mit dem erfolgreichen Abschluss des BK II erwerben die Schüler die Fachhochschulreife und können bei Besuch des Zusatzunterrichts die Berufsbezeichnung „staatlich geprüfter Wirtschaftsassistent“ führen.

Mittwoch, 13. Februar 2008, 19:30 Uhr

Wirtschaftsgymnasium

Das Wirtschaftsgymnasium ist ein berufliches Gymnasium der dreijährigen Aufbauform mit dem Ziel der allgemeinen Hochschulreife. Das profilbildende Fach Wirtschaft wird ab der Eingangsklasse konzentriert und vertieft unterrichtet. Die Ziele und Inhalte dieses Faches werden von Situationen und Problemen der Wirtschaft und der kaufmännischen Berufswelt abgeleitet. Im Rahmen der gymnasialen Oberstufe wird nicht nur die Studierfähigkeit durch Erlangung des Abiturs vermittelt, sondern auch eine berufliche Profilierung für anspruchsvolle Tätigkeiten in Wirtschaft und Verwaltung.


Ort der Informationsveranstaltungen: Aula Haus C, Stadtgrabenstr. 2.

Eingeladen sind interessierte Schülerinnen und Schüler sowie deren Eltern.

Anmeldungen sind auch im Anschluss an die Informationsveranstaltungen möglich.

Bewerbungsunterlagen und Informationen: Telefon: 07251 78 33 50

und auf der Website der Handelslehranstalt Bruchsal unter
www.hla-bruchsal.de



BNN vom 07.02.2008

Informationsabende an der Handelslehranstalt

Bruchsal (jekl). Die Handelslehranstalt Bruchsal bietet zwei Informationsabende über ihre Ausbildungsangebote an. Am Dienstag, 12. Februar, informiert die Schule, ab 19 Uhr über die Ausbildungsangebote in den kaufmännischen Berufsschulen, die sich in die Berufsfachschule für Wirtschaft und die Berufsfachschule für Büro und Handel unterteilt.
Am Mittwoch, 13. Februar, bietet die Schule um 18.30 Uhr Infos über das Berufskolleg und um 19.30 Uhr über das Wirtschaftsgymnasium an . Beide Schularten bieten neben der allgemeinen Bildung eine berufliche Grundbildung und können zur Fachhochschulreife und zur allgemeinen Hochschulreife führen.



BNN vom 23.01.2008

Interkulturelle Kompetenz
Neues Fach „Global Studies“ am Wirtschaftsgymnasium

Aus den Schulen

Handelslehranstalt Bruchsal. Internationalisierung und Globalisierung sind Begriffe, die sowohl Wirtschaft als auch Gesellschaft zunehmend beeinflussen. So erwarten Unternehmen heute von ihren Arbeitnehmern, dass sie neben einer hohen Fach- und Sozialkompetenz die Fähigkeit mitbringen, mit Gesprächspartnern unterschiedlicher Herkunft souverän interagieren zu können. Neben der Sprachkompetenz ist hierbei vor allem die interkulturelle Kompetenz von Bedeutung, also die Sicherheit im Umgang mit anderen Kulturen und deren Eigenheiten.
Das neue Schulfach am Wirtschaftsgymnasium der Handelslehranstalt Bruchsal „Global Studies“ will dieser Erwartung Rechnung tragen. Hier sollen die Schülerinnen und Schüler die Fähigkeit erwerben, zunehmend komplexe Themen in einem internationalen Umfeld erfassen und bearbeiten zu können. Um die Kommunikationsfähigkeit in der Fremdsprache zu schulen, wird mindestens 50 Prozent des Stoffinhaltes deshalb auf Englisch vermittelt.
Im Moment bietet die Handelslehranstalt einen zweistündigen Kurs in der Eingangsklasse an, der bis zum Abitur fortgesetzt wird. Die Schüler erarbeiten sich komplexe Fragestellungen im Rahmen von Projekten und Fallstudien überwiegend selbstständig. Die Themenstellungen zeichnen sich durch die Verknüpfung aktueller Themen aus Volks- und Betriebswirtschaftslehre, Wirtschaftsgeografie, Politik, Geschichte, Ethik und Religion aus.
Julia Maier hat sich ganz bewusst für dieses neue Fach entschieden: „Ich habe Global Studies gewählt, da mich einerseits fremde Kulturen sehr interessieren, und ich darüber hinaus meine Englischkenntnisse über den normalen Englischunterricht hinaus erweitern möchte.“
Auch für Meike Kappler ist der bilinguale Charakter des Faches wichtig: „Ich habe dieses Fach gewählt, weil es sich spannend und interessant anhörte. Ich finde es gut, dass der Unterricht auf Deutsch und Englisch gehalten wird, da wir so unsere Englischkenntnisse verbessern können“, meint sie.
Weitere Informationen über das Fach „Global Studies“ gibt es am Infoabend des Wirtschaftsgymnasiums an der Handelslehranstalt Bruchsal am 13. Februar ab 19.30 Uhr.





GLOBAL STUDIES heißt ein neues Unterrichtsfach am Bruchsaler Wirtschaftsgymnasium, bei dem interkulturelle Kompetenz im Vordergrund steht und die Hälfte des Unterrichts in Englisch abläuft. Foto: pr



Onlineseite der Stadt Bruchsal vom 21.01.2008




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