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Frankreichaustausch 2009


Auch in diesem Jahr nahmen wieder Schülerinnen und Schüler aus den Jahrgangstufen E und J1 am Austausch mit dem LEAP „La Gardiole“ in Gigean in der Nähe von Montpellier teil. Vom 14.3.2009 bis 21.03.2009 waren wir in Begleitung unserer Lehrer, Herr Trupka und Herr Rehorst, im sonnigen und warmen Südfrankreich.
Am Samstag, dem 14.3. war es so weit. Am frühen Morgen trafen wir uns alle am Flughafen von Frankfurt Hahn. Die Maschine von Ryanair startete pünktlich um 8:00 Uhr. Am Flughafen von Montpellier wurden wir schon sehnsüchtig von unseren französischen Gastgebern erwartet. Nachdem wir unser Gepäck erhalten hatten, wurden wir unseren Gastfamilien zugeteilt und gingen mit ihnen nach Hause. Samstag und Sonntag verbrachte jeder in seiner französischen Familie.
Am Montagmorgen gegen 8 Uhr trafen wir uns alle in der Schule, wo uns nach dem Wochenende unsere Lehrer wieder in Empfang nahmen. Zusammen mit uns waren zu gleicher Zeit auch 5 Schüler aus Ungarn mit ihren beiden Lehrern im Rahmen der Europäischen Woche am LEAP „La Gardiole“. Nach einer kurzen Kontaktaufnahme machten uns auf den Weg zum Bus, der schon auf uns wartete und uns nach Montpellier brachte. Zunächst schlenderten wir durch die Altstadt von Montpellier mit ihren kleinen, mediterranen Gassen und schönen, alten Gebäuden. Bestandteil unseres Programms war ein Besuch eines französischen Schnellrestaurants mit dem Namen „Quick“. Nach dem Genuss eines „Quick-Menüs“ bestehend aus Hamburgern, Pommes Frites und einem Getränk nach Wahl mussten wir einen Fragebogen zum Thema „Die Essensgewohnheiten der europäischen Jugendlichen“ ausfüllen. Dann hatten wir Zeit zur freien Verfügung. Einige von uns gingen in das „Polygone“, ein großes Einkaufszentrum in der City von Montpellier und verbrachten eine gute Stunde mit einkaufen, andere genossen die warme Frühlingssonne und die mediterrane Atmosphäre auf der „Place de la Comédie“ oder besichtigten noch ein paar Sehenswürdigkeiten in der Altstadt.
Um ca. 15.15 Uhr machten wir uns auf den Weg zum Busparkplatz. Dabei lernten wir das hochmoderne Stadtzentrum von Montpellier, das „Antigone“, kennen. Danach fuhren wir zur Schule zurück, an der schon unsere Austauschschüler auf uns warteten.

Am nächsten Tag stand eine Führung durch das Museum für moderne Kunst in Sérignan-en-Languedoc auf unserem Programm. Wir konnten zeitgenössische Kunstwerke von Künstlern der Region bewundern. Danach fuhren wir mit dem Bus an den Strand von Marseillan-Plage, wo wir im Sand picknickten. Einige von uns ließen es sich nach dem Essen nicht nehmen sich zum ersten Mal in die 13° C „warmen“ Fluten des Mittelmeers zu stürzen! Nachdem wir am Strand ausgiebig gefaulenzt hatten, fuhren wir zur Besichtigung des Weingutes „Noilly-Prat“ nach Marseillan am Étang de Thau. Bei einer Führung, die teilweise auf Deutsch abgehalten wurde, wurden wir in das Geheimnis der Produktion von Vermouth-Weinen eingeweiht. Bei einer anschließenden Weinprobe entschlossen sich viele zum Kauf dieser edlen Weine. Manchen schmeckte der Wein so vorzüglich, dass sie ihn noch im Bus weiter „probierten“. Für diesen Abend hatten unsere französischen Gastgeber ein gemeinsames Schlittschuhlaufen in der großen Eissporthalle von Montpellier geplant. Leider konnten nicht alle Deutschen daran teilnehmen, da der Transfer mit dem öffentlichen Nahverkehr nicht klappte. Für diejenigen, die in Montpellier dabei waren, war es ein sehr schöner gemeinsamer Abend zusammen mit den französischen Jugendlichen.
Als einziger Programmpunkt am Mittwoch standen ein Fest und ein Essen in der Schule an. Unser Direktor, Herr Greil, der am Vortag nach Südfrankreich gekommen war, nahm natürlich an diesem kleinen Fest auch teil. Spezialitäten aus Frankreich, Ungarn und Deutschland wurden beim Mittagessen gereicht und jeder erfreute sich an dem abwechslungsreichen Buffet. Mit tollen Unterhaltungen, wie einer Flamencoaufführung von zwei französischen Schülerinnen, dem Anfertigen von lustigen Figuren aus leeren Verpackungen und diversen Ballspielen auf dem Innenhof der Schule verging die Zeit wie im Fluge. Den Nachmittag verbrachten wir dann wieder mit verschiedenen Aktivitäten in unseren Gastfamilien.
Am Donnerstag fuhren wir mit dem Bus nach Aigues-Mortes und besichtigten die „Salins du Midi“. Mit einem kleinen Bähnchen ging es durch die gesamte Salzgewinnungsanlage. Einer der ungarischen Schüler las dazu einen englischen Text vor, den uns dann Patrick auf Deutsch übermittelte. Von der Bimmelbahn aus konnte man die mittelalterliche Stadtmauer von Aigues-Mortes sehen und wir machten viele schöne Fotos. Nach einem kurzen Einkauf in der Boutique des Unternehmens (fleur du sel) ging es zum Naturstrand „L’Espiguette“, wo wir unser Picknick aßen und manche wieder die Gelegenheit nutzten, im Mittelmeer zu baden. Danach stand uns freie Zeit in Aigues-Mortes zur Verfügung. Wir spazierten durch die Gassen dieses malerischen, mittelalterlichen Städtchens, kauften Souvenirs, aßen herrliche Salate und tranken guten Wein. Eine leichte Verspätung verursachte dann noch das Anstehen an einer Eisdiele, weil sich viele noch unbedingt ein leckeres Eis kaufen wollten. Dann fuhren wir mit dem Bus wieder zurück zur Schule.
Am Freitag, unserem letzten Tag in Gigean, brachte uns ein Bus nach Sète. Dort hatten wir eine Stunde Zeit um einkaufen zu gehen und die Stadt zu besichtigen, bevor wir mit dem Boot „Aquarius“ auf das Mittelmeer fuhren und dort die Geschichte von Sète erzählt bekamen. Nach der Bootstour fuhren wir auf den Mont Saint-Clair, von dem wir eine grandiose Aussicht auf die ganze Stadt, das Mittelmeer, den Étang de Thau und auf die gesamte Region hatten. Da das Wetter sehr klar war, konnten wir sogar die teilweise noch schneebedeckten Gipfel der Pyrenäen sehen. Von dort ging es dann zum Strand von Sète, wo wir wieder picknickten und uns sonnten. Einige sammelten Muscheln oder gingen einfach den Strand entlang. Um 13:30 Uhr war es dann wieder an der Zeit, zurück zur Schule zu fahren, wo uns unsere französischen Gastgeber abholten.
Am Tag darauf hieß es wieder Abschied nehmen. Eine Woche im sonnigen Südfrankreich war vergangen und wir mussten uns auf unsere Abreise vorbereiten. Am Samstagmorgen um 8 Uhr war Treffpunkt am Flughafen von Montpellier und es wurde noch ein letztes Gruppenfoto gemacht. Wir bedankten uns bei unseren Gastfamilien und dann kam mit vielen „bisous“ und teilweisen Tränen der Abschied. Beim „Probewiegen“ vor dem Einchecken hatten natürlich einige von uns viel mehr als 15 kg im Gepäck, aber mit einigem „Umschichten“ wurde auch dieses Problem gelöst. Mit einer eineinhalbstündigen Verspätung brachte uns dann ein Flugzeug von Ryanair wieder zurück ins kalte Deutschland.

Annekathrin und Patrycja J1c

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6. Deutsch/Französischer Schüleraustausch Handelslehranstalt Bruchsal – LEAP La Gardiole 14. – 21. Februar 2009

Am 14. Februar 2009 um 14:10 Uhr stiegen 6 französische Austauschschülerinnen zusammen mit ihren begleitenden Lehrerinnen, Frau Béatrix Hansemann und Frau Laure Lescure, am Heidelberger Hauptbahnhof erwartungsvoll aus dem „Hahn-Express“. So begann die 6. Begegnung der Schülerinnen und Schüler der beiden Partnerschulen, des LEAP „La Gardiole“ in Gigean in der Nähe von Montpellier/Südfrankreich und der HLA Bruchsal. Das Wochenende verbrachten die französischen Gäste in ihren deutschen Gastfamilien. Nach einem ausgiebigen Empfangsfrühstück am Morgen des 16. Februar in der HLA stand ein Rundgang durch die Schule an, bei dem u.a. die Übungsfirmen und eine Unterrichtsstunde im Fach „Global Studies“ besucht wurden, im Anschluss daran wurde der Kindergarten „Käthe Luther“ in Bruchsal besichtigt. Der Nachmittag sollte einem Besuch des Bruchsaler Schlosses gewidmet werden, dieses war aber leider geschlossen, so dass bei starkem Schneetreiben ein Rundgang in der historischen Altstadt von Bretten erfolgte. Besonders den französischen Gästen machte der Schnee besonderen Spaß, hatten doch viele der Schülerinnen noch nie Schnee gesehen.
Am 17.2. musste wegen des schlechten Winterwetters ein Alternativprogramm gefunden werden, aber auch das Schmuckmuseum in Pforzheim und das anschließende Shoppen in der City von Pforzheim stießen bei den französischen Gästen auf große Zustimmung.
Am 18.2. erfolgte die Besichtigung des „Mathilde-Vogt-Hauses“(Seniorenzentrum) in Heidelberg und nach dem Mittagessen hatten die Gäste ausgiebig Zeit die Heidelberger Altstadt und die Geschäfte auf der Hauptstraße zu erkunden.
Ein Abendessen mit Spezialitäten der Region fand ab 18:00Uhr in der HLA statt. Hier einen besonderen Dank an Frau Greil und Herrn Luft für die hervorragenden Koch- und Backkünste und an Frau Hellriegel für die ansprechende Tischdekoration. Während einer kleinen Rede in französischer Sprache bekundete der Schulleiter der Handelslehranstalt Bruchsal, Herr Gerold Greil, seine Freude über den 6. Austausch und hob den Stellenwert von Schulpartnerschaften für die Entwicklung der Schüler beider Länder hervor. Eine französische Schülerin bedankte sich mit einigen Sätzen für die Gastfreundschaft der deutschen Familien und für das interessante Programm.
Am 19.2. stand eine Führung durch die Brauerei „Eichbaum“ in Mannheim und der Besuch des Landesmuseums für Technik und Arbeit auf dem Programm. Die Rückkehr nach Bruchsal erfolgte an diesem Nachmittag früher als an den übrigen Tagen, da sich die französischen Schülerinnen zusammen mit ihren deutschen Gastgebern auf den „schmutzigen Donnerstag“ vorbereiten mussten. Der Besuch einer Fastnachtsveranstaltung war für die Französinnen ein besonderes Highlight, da man in Südfrankreich die „Fastnacht“ nicht kennt.
Am folgenden Morgen war erst um 10:30Uhr Treffpunkt am Bruchsaler Bahnhof. Zusammen mit den deutschen Gastgebern wurde das ZKM in Karlsruhe besucht.
Am 21. Februar hieß es dann wieder mit vielen „bisous“ und manchen Tränen Abschied nehmen. Um 2:50Uhr morgens fuhren die französischen Gäste vom Heidelberger Hauptbahnhof mit dem „Hahn-Express“ zum Flughafen Frankfurt-Hahn, von wo sie um 8:00Uhr wieder in ihre Heimat ans Mittelmeer flogen. Ihre deutschen correspondant(e)s freuen sich nun schon sehr auf den Gegenbesuch im Languedoc vom 14. – 21. März 2009.

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